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44. Auflage mit vielen Gästen / Festumzug als ein Höhepunkt

Bakedes Dorfgemeinschaft feiert gleich drei Tage lang

Bakede (oe). Bakede hat sein 44. Dorfgemeinschaftsfest gefeiert. Und wieder waren das ganze Dorf und viele Besucher aus der Nachbarschaft gekommen. Bereits am Kommersabend platzte das Festzelt fast aus allen Nähten. Nach den Klängen des Musikzuges der Freieilligen Feuerwehren Bakede und Eimbeckhausen eröffnete Ortsbürgermeister Rolf Wittich das Fest, welches seit 1969 ununterbrochen jedes Jahr stattfindet.

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Selbst der mündersche Bürgermeister Hartmut Büttner zeigte sich angetan von solch einer funktionierenden Dorfgemeinschaft, „die so ein Fest unter Mithilfe jedes Vereins und vieler Privatpersonen jedes Jahr auf die Beine stellt“. Selbst ein Vergleich mit dem gleichzeitig in Hameln stattfindenden Schützenfest bräuchten die Bakeder nicht zu scheuen, da war sich Bütttner sicher.

Rund 400 Besucher sahen die Ehrung der neuen Bürgerkönigin Jenny Buchberger durch den Ortsbürgermeister. Danach hatten Schützenverein und die Schiedsrichter der vorausgegangenen Dorfgemeinschaftsspiele das Kommando.

Es wurden die Sieger des Dorfpokalschießens, des Dorfpokalkegelns und der Dorfgemeinschaftsspiele geehrt und ausgezeichnet, an denen diesmal neben den elf örtlichen Vereinen auch noch einige Familien und Nachbarschaftsmannschaften teilnamen.

Dann gibt es in Bakede noch einen besonderen Orden, der entweder für besonders herausragende oder auch negative Verhaltensweisen einzelner Bürger im Sinne der Dorfgemeinschaft vergeben wird – der „Meckerorden“. Den erhielt diesmal Bernd „Pischel“ Miehe, da er der einzige Teilnehmer des örtlichen DLRG-Vereins an den Spielen war und somit alle Lasten der Aufgaben und Fragen alleine stemmen musste.

Der erste Höhepunkt des ersten Abends war das Rocktheater Bakede, dass sich musikalisch und schauspielerisch mit der örtlichen Geschichte auseinandersetzt. Der Sonnabend ist traditionell geprägt von der abendlichen Disco-Veranstaltung, zu der das Organisationsteam immer Top-40-Bands organisiert. Da diesmal am selben Abend das erste Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft auf dem Terminplan stand, wurde das Programm nach hinten verschoben und eine Leinwand für ein Public-Viewing im Zelt aufgestellt. Dazu fanden sich rund 250 Zuschauer im Festzelt ein, ebenso viele blieben dann auch zum Konzert der Party-Band „Steam“ aus Hannover. Damit blieb die Zahl etwas hinter den Erwartungen zurück. In den vergangenen Jahren kamen rund 400 zum Disco-Abend. Andererseits war es sowohl für die Veranstalter als auch für die Polizei eine ruhige Nacht. Es gab keine Meldungen über übermütige Besucher, die sich, wie häufig in den vergangenen Jahren, nach übermäßigem Alkoholgenuss zu Prügeleien oder Sachbeschädigungen hinreißen ließen.

Da das Programm erstmalig auf drei Tage verkürzt wurde, fand das gemeinsame Essen diesmal schon am Sonntag statt. Auch das wurde gegenüber den Vorjahren etwas modifiziert. Zum großen rustikalen „Fürstenschmaus“ konnte zwischen Haxe und Brathähnchen gewählt werden. Das Besondere: Es musste ohne Besteck gegessen werden, Getränke wurde von den Helfern direkt in den Mund geschüttet, was für den unbeteiligten Beobachter manchmal merkwürdig bis komisch anmutete. Dazu spielte die „Skiffle Connexion“ aus Hameln.

Am Nachmittag ging der von Rolf Wittich geäußerte Wunsch nach gutem Wetter in Erfüllung. Geschmückte Festwagen und Fußtruppen brachen zum großen Festumzug durch das Dorf auf. Dazu gesellten sich viele Vereine aus der Nachbarschaft.



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