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Bakede-Böbber-Egestorf: Rolf Wittich hat viel vor

BAKEDE. 16 Ortsteile, neun Ortsbürgermeister – und ganz unterschiedliche Rückblicke auf das ausklingende Jahr und Erwartungen für 2019. NDZ-Redakteurin Johanna Lindermann hat mit Rolf Wittich, Ortsbürgermeister von Bakede, Böbber und Egestorf, über seine Zufriedenheit mit der Entwicklung der Ortschaft gesprochen.

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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

„Wir sind mit dem letzten Jahr zufrieden“, kann Ortsbürgermeister Rolf Wittich (SPD) für die Orte Bakede, Böbber und Egestorf mitteilen. Er erinnert etwa an das Dorfgemeinschaftsfest, das 2018 von der Ortsfeuerwehr ausgerichtet und mit dem Stadtfeuerwehrfest kombiniert wurde. „Aber man kann auch nicht immer alles erreichen“, fügt er hinzu und verweist etwa auf den Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, an dessen Regionswettbewerb Bakede im Sommer 2018 teilgenommen hatte. Im Vorjahr hatte das Dorf den Kreiswettbewerb gewonnen – beim Regionswettbewerb kam Bakede allerdings nicht in die nächste Runde.

Über andere Themen ist der Ortsbürgermeister froh: „Ich bin glücklich, dass der Radweg zwischen Bakede und Böbber jetzt auf der Prioritätenliste des Landkreises steht“, so Wittich. Das sei „eine schöne Sache“, die aber auch angegangen werden müsse. „Wir lassen nicht locker, solange das nicht in trockenen Tüchern ist.“

Auch an anderen Projekten will der Ortsbürgermeister 2019 arbeiten. Eins davon ist der Niedrigseilgarten. Hier sei der Wunsch gewesen, ein Gartenhäuschen wegzureißen und stattdessen eine Toilette zu bauen – der Landkreis habe dies jedoch abgelehnt. „Ohne die macht es keinen Sinn“, bedauert Wittich, ist aber entschlossen, diesen Aspekt weiter voranzutreiben.

Außerdem ist er überzeugt: „Wir müssen mehr fürs Ehrenamt tun.“ So habe er bei einer Exkursion das Konzept des sogenannten Freiwilligen Sozialen Schuljahres kennengelernt. „Dabei arbeiten die Schüler 80 Stunden innerhalb eines Schuljahres – zum Beispiel bei der Feuerwehr, in Vereinen oder auch mit Senioren. Dann erhalten sie ein Zertifikat.“ Dieses Konzept, so Wittich, habe ihn begeistert. Er habe dies auch bereits dem Landkreis mitgeteilt, aber noch keine Rückmeldung erhalten.

Darüber hinaus ist eine Kontaktbörse für Neubürger angedacht, bei der neue Einwohner und Vereinsvertreter zusammenkommen sollen. „Wir wollen die neu Zugezogenen begrüßen und Kontakt aufbauen“, erklärt Wittich. So sollen die neuen Einwohner das Vereinsleben in den drei Orten besser kennenlernen.

Das Vereinsleben ist auch in der Ortschaft Böbber wichtig: Das Vereinsleben von „Unser Dorf Böbber“ findet derzeit im Feuerwehrhaus statt. Nachdem die dortige Ortsfeuerwehr nun aufgelöst wurde, plant der Verein, das Feuerwehrhaus zu übernehmen. „Aber das kann der Verein alleine nicht wuppen“, meint Wittich und ergänzt: „Hier müsste die Stadt mehr unterstützen.“

Ein großes Highlight für 2019 steht auch mit dem Dorfgemeinschaftsfest an. Diesmal soll es vier Tage um Pfingsten herum dauern, mit einem Festakt am Pfingstmontag, bei dem Ehrungen stattfinden sollen. „Da gibt es viel zu tun“, sagt Wittich.

Erstmals wurde das Dorfgemeinschaftsfest im Jahr 1969 durchgeführt und existiert somit bereits seit 50 Jahren. „Das gibt es auch nicht überall, dass es 50 Jahre lang so ein Fest gibt“, ist der Ortsbürgermeister stolz auf das, was in den drei Dörfern geleistet wird.



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