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Ortsrat: Gebühren für Anlieger klären / Eventuell Bürgerversammlung

Bahnübergang wird saniert - Pläne für Rehre und Sandfeld

Engern (mld). Für 180 000 Euro soll der Engersche Bahnübergang im nächsten Jahr instand gesetzt werden. Geplant sind neue Lichtzeichenanlagen und Fußgängerschranken sowie ein Fußweg. Der Bund, die Stadt Rinteln und die Deutsche Bahn werden die Kosten zu Anteilen von je 60 000 Euroübernehmen.

Im Rahmen dieser Sanierung solle die Rehre und das Sandfeld ebenfalls erneuert werden, lautete der Tenor des Ortsrates auf seiner jüngsten Sitzung: "Die Straßen sehen aus wie ein Flickenteppich", so Friedhelm Drobel (SPD). Durch den hohen Verkehr seien die Straßen großen Belastungen ausgesetzt und müssten immer wieder ausgebessert werden. "Wenn es regnet, steht auf den Straßen Wasser", ergänzte Isabelle Peschek Röhrs (SPD). "Je länger wir warten, desto teurer wird die Sanierung", stimmte Dieter Horn zu. Und mit einer neuen Straßendecke sieht er einen neuen Bürgersteig einhergehen. Eine umfassende Erneuerung der Straßendecken nannte er dennoch ein "heißes Eisen": "Die Stadt ist knapp bei Kasse. Und es ist zu klären, wie viel die Anlieger dazuzahlen müssten." Für den Ortsbürgermeister stand fest: "Die Anwohner müssten wohl keine vollen Gebührensätze zahlen", da die beiden Straßen Zubringerstraßen und kein reines Wohngebiet seien. Dass bei einer Sanierung von Rehre und Sandfeld die Anwohner aber "auf jeden Fall" einen Beitrag leisten müssen, erklärte Ulrich Kipp von der Rintelner Stadtverwaltung. Über die Beitragshöhe konnte er noch nichts sagen. Ein Ausbauplan für die beiden Straßen liegt der Verwaltung aber vor und gibt preis: "Bei einer Sanierung müsste in der Rehre noch ein neuer Regenwasserkanal gelegt werden." Der Sachverhalt soll nun in einer Sitzung aller Fraktionen diskutiert werden. Vor allem die Höhe der Anliegerbeiträge soll geklärt werden. "Wenn wir diese Zahlen kennen, werden wir weitersehen", so Dieter Horn. Er wolle eventuell eine Bürgerversammlung einberufen.




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