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Bahn AG soll direkt vor Ort Auskunft geben

Bückeburg (vm). Der Seniorenbeirat macht sich dafür stark, dass künftig Auskünfte zu Fahrplänen und Abfahrtszeiten wieder telefonisch am Bahnhof erteilt werden. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Dieter Leimbach, sagte auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie, dass die Bahn in Bückeburg kein Telefon hat. Leimbach: "Die Bahn verweist zwar immer auf das Internet, doch haben nur 25 Prozent der Senioren Internetanschluss, die anderen 75 Prozent müssen zu ihren Kindern gehen." Der Seniorenbeirat hat daher einen Beschwerdebrief an die heimischen Bundestagsabgeordneten geschrieben und auch schon eine erste Stellungsnahme erhalten: Man wolle sich kümmern. Auch bei der Deutschen Bahn AG ist der Seniorenbeirat vorstellig geworden, erhielt dort aber nur die Auskunft, dass aus personellen Gründen keine Auskunft gegeben werden könne. Es sei nur eine Kraft im Fahrkartenschalter am Bahnhof eingesetzt. Sie könne nicht gleichzeitig Karten verkaufen und telefonische Auskünfte geben. Ratsherr Albert Brüggemann (SPD) verwies auf die bundeseinheitliche Auskunftnummer der Bahn AG. Diese stehe aber noch nicht einmal im Telefonbuch, so die Antwort Leimbachs.

In seinem Tätigkeitsbericht verwies Leimbach auf die Aktivitäten des Beirates in 2007. Nach der Neuwahl im Mai konnte das Durchschnittsalter des siebenköpfigen Gremiums von 69 auf 66 Jahre gesenkt werden. Leimbach: "Das kommt unseren Aktivitäten zugute."

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