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DLRG: Bilanz nach Symposium / Bäder als verpflichtende Aufgabe

Bäderpolitik muss neu ausgerichtet werden

Bad Nenndorf (rd). "Bäderschließungen sowie der Rückgang des Schulschwimmens führen zu dramatisch abnehmender Schwimmfähigkeit der Kinder. Die Erfolge einer systematischen Schwimmausbildung der vergangenen Jahrzehnte und die erreichten Sicherheitsstandards sind gefährdet", teilte Martin Janssen, Pressesprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), in seiner Abschlusserklärung zum "Zweiten Symposium Schwimmen" mit. Bei dem Kongress waren letzte Woche mehr als 300 Experten in Bad Nenndorf zu Gast (wir berichteten).

Nach Meinung dieser Wissenschaftler muss der Schwimmunterricht wieder größeres Gewicht erhalten, bilanziert die DLRG. "Für Stadt- und Landschulen muss der regelmäßige Zugang zu Schwimmbädern organisatorisch wie finanziell wieder sichergestellt werden." Vor dem Hintergrund, dass rund 50 Prozent der Grundschullehrer fachfremd unterrichten, forderten die Kongressteilnehmer, die Schwimmsportqualifikationen - vor allem der Grundschullehrer - zwingend zu fördern deutlich zu verbessern. Eine ähnliche Haltung hatte auch Liesel Westermann-Krieg, Ministerialrätin im niedersächsischen Kultusministerium, vertreten. In seiner Zusammenfassung sagte der Sportwissenschaftler Kurt Wilke, dass Investitionen in Bäder nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht gesehen werden dürften, "sondern auch als verpflichtende Aufgabe einer aktiven Sicherheits- und Gesundheitsvorsorge".



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