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Objekt soll Beachtung im Masterplan finden / Asiatische Medizin

Badehotel als "Zentrum für Geriatrie"? HKV-Ideen für das Bad Eilser Baudenkmal

Bad Eilsen (tw). "Das ,Bad der Senioren' gibt es in Deutschland noch nicht. Mit dem Badehotel aber hätten wir bereits das Gebäude für eine derartige, in der ganzen Bundesrepublik einmalige Einrichtung!", meint Friedrich Winkelhake.

Der Chef des Heimat- und Kulturvereins (HKV) Eilsen sieht für das Leerstandsgebäude der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Braunschweig-Hannover eine mögliche Zukunft als "Zentrum für Geriatrie", sprich Altersheilkunde. Die entsprechende Projektidee möchte er mit Blick auf EU-Fördermittel aus Brüssel im Masterplan festgeschrieben wissen. Konkret: "In Bad Eilsen", so Winkelhake, "müsste mit Blick auf das Badehotel ein langfristiges und auf etwa zehn Jahre angelegtes Konzept entwickelt werden, das alles beinhaltet, was für Senioren notwendig oder von Interesse sein könnte." Mit einem derartigen Konzept könne die DRV dann auf die Suche nach einem Investor respektive Betreiber gehen, könne aber auch Geschäftsleute suchen, die Interesse an der Organisation von Freizeitprogrammen und dem Verkauf von Pflegeprodukten haben. Bestandteile des Konzeptes könnten nach Dafürhalten des HKV folgende Punkte sein: Alternative respektive Asiatische Medizin; Schwefel-Schlamm-Bäder - der Bad Eilser "Markenartikel" müsste für diesen Zweck wieder belebt werden. Kongresse, Tagungen, Seminare zu allen die Senioren und die Seniorenheilkunde betreffenden Fragen; Pauschalangebote für den Seniorenurlaub - mit Ausflügen, Wanderungen, Lehrgängen sowie Kreativ- und Kulturangeboten. (Denk-)Sportmeisterschaften für Senioren bis hin zu Wettkämpfen auf Ladesebene - etwa im Schach und Skat, aber auch im Tennis und Tischtennis, Waldlauf und Wandern, Reiten und Golfen. Ein Badehotel, das sich zum Zentrum für Geriatrie mausern will, müsste nach Auffassung Winkelhakes für Senioren aber auch ein breites Angebot an Pflegehilfsmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfs vorhalten. "Ob es sich dabei um Kleidung, Anti-Aging-Produkte oder Bio-Lebensmittel handelt - den Ideen der Geschäftsleute dürften keine Grenzen gesetzt sein", so der Vereinschef. Indes: Sollte dieses ehrgeizige Projekt keine Aufnahme in den Masterplan für Bad Eilsen finden respektive sich mangels Investoren seitens der DRV nicht umsetzen lassen - dann könnte, ja müsste, die Immobilie laut HKV immer noch eine Zukunft als (Tagungs-)Hotel haben. Bekanntlich fehlt im Kurort noch immer eine Herberge, die Platz für die Besatzung von wenigstens zweiReisebussen bietet. Alternativ könnte laut Winkelhake auch die frühere "Weserbergland"-Klinik diese Rolle übernehmen: Der gleichfalls leerstehende Komplex biete sich für Schulungen und Seminare der Wirtschaft geradezu an.




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