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Steigerung bei den Übernachtungszahlen von 2,1 Prozent gegenüber der Vorjahr zu verzeichnen

Bad Münder liegt unter Landesdurchschnitt

Bad Münder (st). Auch in 2008 ist die Zahl der Übernachtungen in Bad Münder wieder gestiegen – um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 241 129. Das bedeutet weiterhin Platz zwei hinter Bad Pyrmont und eine stetige Steigerung der Zahlen seit 1999.


In Unterkünften mit mehr als acht Betten haben im vergangenen Jahr 48 857 Gäste im Schnitt 4,9 Nächte verbracht. Das sind 2,5 Prozent mehr Ankünfte als noch in 2007. Die Verweildauer ist dagegen kaum merklich um zwei Prozent gesunken.

Landesweit liegt Bad Münder unter dem Durchschnitt. In Niedersachsen kletterten die Übernachtungszahlen um 2,8 Prozent, die Ankünfte um vier Prozent. Trotzdem zeigt man sich bei der GeTour „hochzufrieden“ mit den vom Landesamt für Statistik ermittelten Daten. „Im Vergleich zu 1999 ist das Übernachtungsaufkommen um deutliche 26 Prozent gestiegen“, sagt Geschäftsführer Thomas Heiming.

Pensionen finden kaum Berücksichtigung

Ausschlaggebend für die positiven Zahlen in der Kurstadt sind in erster Linie die Kliniken, Bildungseinrichtungen und Hotels. „Pensionen finden ohnehin kaum Berücksichtigung in der Statistik, da es in Bad Münder kaum welche mit mehr als acht Betten gibt“, so Heiming. Die oft angeführte Kritik, allein die Kliniken würden für die guten Zahlen sorgen, hält Heiming für unangebracht: „Die Kaufkraft und die Arbeitsplätze bleiben auch bei Übernachtungen in privaten Kliniken in der Stadt. Daher ist es zweitrangig, wo die Gäste übernachten.“

Ob denn die Gästezahlen in den Pensionen rückläufig seien, wie es in den vergangenen Jahren zu beobachten war, vermag Heiming nicht zu beurteilen. „Die Statistik gibt das einfach nicht her.“

Der Tourismusmanager der GeTour, Thomas Slappa, will sich nicht auf den trotz der Wirtschaftskrise freundlichen Zahlen ausruhen. „Nur durch kontinuierliche, zielgerichtete Marketingaktivitäten können wir uns auch zukünftig im Wettbewerb behaupten“, so Slappa.

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