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Neues Quartier an der Deisterstraße bietet neue Möglichkeiten

"Backhaus" setzt auf Senioren

Rodenberg (bab). Das "Backhaus Aktiv" hat inzwischen nicht nur eine neue Adresse, sondern bietet auch neue Möglichkeiten. Die Seniorenarbeit wurde intensiviert und es gibt Angebote für Tagungen und Seminare. Selbst für Verpflegung wird gesorgt.

Was Inhaberin Marlies Weigelt besonders freut: Durch den Umzug ins Haus Deisterstraße 17 konnte die Seniorenarbeit erweitert werden. "Sehr engagiert" sei das DRK, sagt Weigelt. Alle zwei Wochen können Senioren zum Frühstück ins Seniorentreff kommen, der in Zusammenarbeit mit der DRK-Sozialstation Lauenau angeboten wird. Auch der VdK nutzt die neuen Räume für Veranstaltungen. Das Seniorenangebot sei gut angenommen worden, so Weigelt. 20 Senioren aus Lauenau, Pohle, Apelern und Rodenberg waren bei der Eröffnung des Seniorenfrühstücks zu Gast. Auch Ruth Wambach, Leiterin der Sozialstation in Lauenau, Karl-Heinz Beckmann, Vorsitzender des VdK und seine Vorgängerin Laura Krüger haben teilgenommen. Es seien die Angebote für die Senioren im "Backhaus Aktiv" vorgestellt worden ebenso wie die verantwortlichen Mitarbeiterinnen. Diese haben die Leitung der Kurse Gedächtnistraining, Stuhlgymnastik für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte und die Senioren-Fitness für die mobileren Senioren inne. Clarissa Wendt, Elke Stoltze, Birgit Dierkes und Kerstin Werner bieten für die älteren Teilnehmer etwas an. Neu im Team ist Petra Eickenroth, die die Leitung des Seniorentreffs übernommen hat. Der Seniorentreff wird auf Wunsch der Anwesenden alle zwei Wochen mittwochs von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr ausgerichtet. Die Beteiligung kostet 2,50 Euro pro Person, und dafür gibt es eine Kleinigkeit zu essen. Inhaltlich soll es ein Angebot mit unterschiedlichen Themen sein oder auch nur zum Klönen und geselligem Beisammensein. Die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren werden erfragt und aus diesen Antworten gestalten DRK und das "Backhaus Aktiv"-Team die Angebote. Angenehmüberrascht seien die älteren Menschen von den schönen Räumen und ihrer gemütlichen Atmosphäre gewesen, so Weigelt. Auch die Möglichkeit demnächst draußen sitzen zu können, habe sie gefreut. In Planung seien weitere kreative Angebote für Senioren ab Herbst. Es soll gebastelt und gemalt werden. Ein Wunschziel Weigelts wäre, aus dem "Backhaus" ein Mehrgenerationenhaus zu machen. Doch zuerst will sie an der Auslastung der Räume arbeiten. Ein Seminarraum und ein Sitzungszimmer mit 20 und 50 Quadratmetern stehen im Erdgeschoss zur Verfügung. Alle Räume im Erdgeschoss seien barrierefrei zu erreichen. "Das Ziel ist, die Räume auch für Tagungen und Seminare zu nutzen", sagt Weigelt. Dafür hat sie in einen sogenannten Flipchart investiert, kann einen Beamer zur Verfügung stellen und will noch ein sogenanntes Whiteboard anschaffen, damit in Seminaren auch alle wichtigen Mittel zur Verfügung stehen. Sechs bis 40 Personen können die Räume buchen. Für einen halben oder ganzen Tag sowie für mehrere Tage. Dazu können sich die Gäste auch beköstigen lassen. Vom Frühstück über Kuchen und Kaffee bis zum Mittagstisch gibt die Caféteria einiges her, das Weigelt den künftigen Gruppen anbieten kann. Die Caféteria kann auch gemietet werden, falls jemand sich selber verpflegen will, oder wenn jemand Kochkurse fürs "Aktiv-Angebot" vorhält.




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