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Für "Aufnahme unserer Ideen" bedankt / Lärmschutz bereitet Sorgen

B 65-Ausbau: Bürgerinitiative lobt Variante 4 und die Politik

Bad Nenndorf. Mit Zufriedenheit verfolgen die Anlieger der Bundesstraße 65 die Planungen zum 2+1-Ausbau. In einem Brief an Stadtdirektor Bernd Reese und die Ratsparteien bedankte sich die Bürgerinitiative für die "Aufnahme unserer Ideen" und die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit".

Der nunmehr geplante Streckenverlauf der B 65 gemäß der bevorzugten Variante 4, die ein Verschwenken bereits ab dem Erlengrund nach Süden in Richtung des neuen Knotens Drei Steine bedeutet, sei "eine sehr sinnvolle Lösung", schreibt Eckhard Bohm im Auftrag der Bürger-Initiative (BI). In den Bereichen Hinter den Höfen, Geckstraße, Rodebachweg, Erlengrundstraße, Berlinerstraße und Drei Steine werde die geplante Trasse die aktuellen Belastungen durch Lärm, Feinstaub und Abgase verbessern. Dennoch: "Der Lärmschutz macht uns Sorgen", heißt es weiter. Eine erste Emissionsanalyse besage, dass die neue Trasse beim angenommenen Verkehrsaufkommen weitestgehend ohne Lärmschutzwall zwischen dem Erlengrund und der Einmündung bei Algesdorf gebaut werden soll. Bohm verweist auf die "Steigerungsraten beim Güterverkehr (+40 Prozent)" und die engere Anbindung der B 65 an andere Verkehrsadern. Es sei absehbar, "was wir an zusätzlichem Verkehrsaufkommen zu erwarten haben". Vordringliches Ziel müsse es sein, mit der Trasse einen Lärmschutzwall zu errichten. Die für die Belastung zugrunde gelegten Annahmen seien kritisch zu prüfen, so Bohm. Da die alte Trasse nach dem Ausbau nur noch als Radweg und zur Erschließung der Felder benötigt wird, rät die BI dazu, die Einfahrt zur Geckstraße für Autos zu schließen. Sonst würden viele Fahrer die 300 Meter längere Strecke über den neuen Knoten Drei Steine abkürzen durch das Wohngebiet. Im Bereich Bückethaler Landwehr sollte der Lärmschutz direkt an der Quelle, also entlang der Straße, erfolgen, so die Bürgerinitiative. Diese könnte auch gut mit "Variante 5" leben, die am Mittwoch von Geschäftsleuten in die Diskussion eingebracht wurde. Für den Lärmschutz habe die Verschiebung den Knotenpunktes Drei Steine keine Auswirkung, so Bohm gegenüber unserer Zeitung. "Sollte diese Lösung preiswerter sein, sind wir als Bürger natürlich daran interessiert."



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