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Afferder beim Trainerspiel auf Platz zwei in Lauerstellung / Reus und Huntelaar die Punktegaranten

Axel Brunhorn hat den Titel noch fest im Blick

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Fußball (rhs). „Sachverstand allein reicht nicht – es gehört auch viel Glück dazu, wenn man beim Bundesliga-Trainerspiel ganz vorn mitmischen will.“ Das weiß auch der Afferder Axel Brunhorn, der bei Halbzeit mit neun Punkten Rückstand auf die Coppenbrüggerin Tanja Nieswandt (1240) den zweiten Platz innehat. Denn auch für ihn kann es ganz schnell gehen, dass man mit seiner aufgestellten „Wunschelf“ völlig danebenliegt, an einem Spieltag nur magere 50 statt der erhofften 80 Punkte kassiert und sich plötzlich auf Platz zehn oder noch weiter hinten wiederfindet. Doch der 31-jährige Angestellte einer heimischen Heizungsfirma kennt das ständige Auf und Ab bei diesem interessanten Spiel, an dem 3353 Hobbytrainer teilnehmen. Aber bei ihm als aktivem Handballer der Rohrsener Reserve hat sich so langsam Routine breitgemacht, nachdem er in den Anfangsjahren viel Lehrgeld bezahlen musste und sich höchstens bis auf dreistellige Plätze vorarbeiten konnte. „Ich glaube, jetzt ungefähr zu wissen, auf wen ich setzen muss, um möglichst eine hohe Punktausbeute zu haben“, sagt er. Ganz teure Spieler, wie die Münchener Manuel Neuer, Mario Gomez, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder Frank Ribery, die allesamt 30 Millionen kosten, finden trotz ihrer meist guten Noten „aber keinen Platz in meiner Elf, weil sie den maximalen Etat von 80 Millionen sprengen würden“.

Dafür setzt Brunhorn wie viele andere Trainer auch auf die noch „günstigeren“ Gladbacher Marco Reus und den Schalker Klaas Jan Huntelaar, die ihm bisher ebenso viele Punkte eingebracht haben wie die Stars des FC Bayern. Natürlich hofft er, dass es in seiner Aufstellung auch noch den einen oder anderen „Shootingstar“ gibt, der sein Punktekonto weiter anwachsen lässt und ihn wieder an die Spitze bringt, die er sogar längere Zeit innehatte, bevor ihn seine zwölf Jahre ältere Trainerkollegin vom Ith davon verdrängte. „Aber für mich ist noch alles offen.“ Fragt man ihn, warum in seiner aktuellen Aufstellung, die er beim Wintertransfer noch einmal nach „Nieten“ durchforsten wird, so wenige Spieler seines Lieblingsvereines Werder Bremen (allein Marko Arnautovic hat bei ihm auf der Ersatzbank Platz genommen) dabei sind, kommt schnell die Antwort. „Die Elf von Trainer Thomas Schaaf ist leistungsmäßig nicht konstant. Im Gegensatz zu Schalke 04, wo gleich drei Spieler in meiner Stammauswahl stehen. Auch zu Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach habe ich Vertrauen, deshalb auch jeweils zwei Leistungsträger in meiner Stamm-Elf platziert.“

Ein ganz heißer Kandidat für den Sieg beim Bundesliga-Trainerspiel der Dewezet ist Axel Brunhorn aus Afferde. Bei Halbzeit liegt er mit 1231 Punkten auf Platz zwei hinter Tanja Nieswandt aus Coppenbrügge (1240 Punkte).

Foto: rhs



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