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Haussammlung bringt 2500 Euro / Geplant: Spargelfahrt, Bouleturnier und "Operettencafé"

AWO-Ortsverein Lindhorst wirbt um Mitglieder

Lindhorst (web). 27 der insgesamt 52 Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Ortsverein Lindhorst, haben sich zur Jahresversammlung im Gasthaus "Alter Krug" in Lindhorst getroffen. Der Vorstand berichteteüber die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und ehrte langjährige Mitglieder.

Die Vorsitzende Siegrid Wolff hob in ihrem Bericht hervor, dass die AWO dringend neue Mitglieder braucht. Der Verein sei durch sein umfangreiches Angebot wie unter anderem Familien- , Erziehungs-, Kur-, Schuldner- sowie Migrantenberatung, ambulante Pflege, Kindertagesstätten, Einrichtungen für Jugendliche und das Frauenhaus sowohl für junge als auch für ältere Menschen wichtig. Drei neue Mitglieder wurden im vergangenen Jahr hinzugewonnen. Wolff forderte die Anwesenden auf, sich weiterhin um das Werben neuer Mitglieder zu bemühen. Im vergangenen Jahr seien wieder eine "Fahrt ins Blaue" sowie eine Kaffee- und eine Spargelfahrt unternommen worden. Auch die Teilnahme an Bossel- und Bouleturnieren habe den Mitgliedern viel Spaß bereitet. Die Weihnachtsfeier sei ein gelungener Abschluss des Jahres gewesen, berichtete Wolff. Das Ergebnis der Haus- und Straßensammlung könne sich mit rund 2500 Euro sehen lassen. 150 Euro habe die AWO für eine Kinderkrebsklinik auf Sylt gesammelt, so die Kassiererin Ursula Reuther. Der Ortsverein Lindhorst sei der einzige im Landkreis Schaumburg, der noch sammle, informierte Schriftführer Horst Wolff. Der Vorstand hofft auch in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung. Der Kreisvorsitzende der AWO, Ernst Kastning, dankte den Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch er wies auf die "Nachwuchsprobleme" des Vereins hin. Dabei biete die AWO Geselligkeit, Gemeinschaft und Hilfe und leiste keineswegs nur "örtliche" Arbeit, sondern betreibe zahlreiche ambulante und stationäre Einrichtung wie beispielsweise die Dialysestationim Stadthäger Kreiskrankenhaus und das Frauenhaus. Kastning informierte die Anwesenden außerdem über ein weiteres Angebot der AWO - die ambulante Palliativberatung. Der Verein habe sich bereit erklärt, die Trägerschaft für einen solchen Beratungsdienst im Landkreis zu übernehmen. Ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten bereits seit Oktober letzten Jahres eine Telefonberatung für schwerkranke Menschen und deren Angehörige, schloss der Kreisvorsitzende. Ehrungen erhielten Kurt Reuther für 30-jährige und Paula Stünkel für 20-jährige Mitgliedschaft. Für 15 Jahre Treue zur AWO wurden Erika Neumann, Helga Knickmeier, Brigitte Grittner und Günter Tüting ausgezeichnet. Annelies Schönfelder ist seit zehn Jahren Mitglied. Für dieses Jahr sind bereits zahlreiche Aktivitäten wie eine Fahrt nach Friedrichswald, eine Spargelfahrt, ein Boule-turnier sowie ein Besuch des "Operettencafés" in Bad Münder geplant.

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