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Adjutantenwechsel von Stefan Specht zu Reiner Walter / Machtwort von Stadtmajor Rolf Netzer

Avisiertes Revirement im Führungsteam vollzogen

Bückeburg (bus). Das Bückeburger Bürgerbataillon hat das avisierte Revirement seines Führungsteams vollzogen. Die im Gasthaus "Fenkner" tagende Hauptversammlung folgte den Vorschlägen des Vorstandes letztlich relativ einvernehmlich. Allerdings bedurfte es eines Machtwortes von Stadtmajor Rolf Netzer, um der in Teilen recht emotional geführten Personaldebatte ein Ende zu bereiten. Netzers neuer Adjutant Reiner Walter trat sein Amt mit der kleinen Hypothek von fünf Gegenstimmen und acht Enthaltungen an.

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Walter ersetzte Stefan Specht, der die Beistandsrolle elf Jahre lang ausgefüllt hatte. Als Walters Nachfolger in der Geschäftsführerposition wählte die Versammlung (bei sieben Enthaltungen) Martin Brandt. Auf Brandt, bislang Schatzmeister der etwa 600 "gelisteten" Mitglieder starken Gemeinschaft, folgte Markus Strahler, der sich als Schatzmeister des Bataillonsfördervereins einen guten Ruf erworben hat und die Reihe der "Bänker" in dieser Position fortsetzt. Bei der Bestätigung von Schriftführer Thomas Dehne meinte nur ein einziger Versammlungsteilnehmer, sich der Stimme enthalten zu müssen. Die Kür der Kassenprüfer erfolgte vollends einstimmig. Die im Verlauf der Wahlen sukzessiv festzustellende Abnahme der Oppositionsstimmen war offensichtlich der nach und nach wieder raumgreifenden Besinnung der etwa 70 Anwesenden auf objektive Gründe geschuldet. In der vorangehenden Diskussion war von "übers Knie brechen" und "Posten verschachern" die Rede gewesen. "Bleibt doch mit den Füßen auf dem Teppich", hatte der zuvor - einstimmig - als Stadtmajor bestätigte Netzer die Zusammenkunft zur Ordnung gerufen. Als Auslöser der hernach beigelegten Zwistigkeiten entpuppte sich eine Veröffentlichung der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung, die die anstehenden personellen Veränderungen unter der Überschrift "Stühlerücken im Bürgerbataillonsvorstand" bekannt gemacht hatte. "Meine Beweggründe wurden heute in der Presse schon in richtiger Form zitiert", rückte Specht Spekulationen Netzers über "undichte Stellen" zurecht. "Man hat manchmal das Gefühl, dass das Leben an einem vorbeizieht wie ein Lattenzaun bei 180 Sachen auf der Autobahn", wählte der bisherige Bataillonsadjutant einen stimmigen Vergleich seines aktuellen Anforderungsprofils. "Dass mir meine Entscheidung schwer fällt, weiß jeder hier im Saal, denn ich war dem Bataillon auch schon vor meiner Adjutantenzeit mit Herzblut verbunden und werde es mit Sicherheit auch bleiben", sagte Specht.



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