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Anfang bis Mitte November soll trotzdem alles fertig sein

Autobahnbaustelle - Abschnitt 2: Beginn erst nach den Osterferien

Auetal (la). Eigentlich war der Beginn für den zweiten Bauabschnitt auf der Autobahn 2 für Februar dieses Jahres vorgesehen, aber die Auetaler dürfen die Ruhe noch etwas länger genießen. "Erst Ende März oder Anfang April wird die Baustelle eingerichtet", sagte der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover, Joachim Ernst gestern auf Anfrage. Zunächst wolle man noch die "CeBit" in Hannover und die Osterferien abwarten.

Erst danach soll mit den Ausbauarbeiten auf der Nordseite begonnen werden. Die Fahrbahn wird um eine Standspur verbreitert, Entwässerungsarbeiten werden vorgenommen und zum Abschluss die Lärmschutzwände aufgebaut. Für die Verbreiterung der rechten Fahrspur müssen auch die Brücken über den Deckberger Pass und die Unabhängigkeitsstraße auf der Nordseite verbreitert werden. Dazu werden im Laufe der Bauarbeiten zu verschiedenen Zeitpunkten die Kreisstraßen 74 und 71 gesperrt. Die Arbeiten, die aufwändiger sind als die auf der Südseite, sollen bis November dieses Jahres abgeschlossen sein. "Wir halten die Bauzeit so eng wie möglich", sagte Joachim Ernst. Und auf die Frage, warum nicht bereits jetzt mit den Bauarbeiten begonnen wird, um sicherzustellen, dass die Arbeiten in diesem Jahr beendet werden, sagte der Behördenleiter: "Wir können nicht in die Glaskugel sehen. Vielleicht gibt es im Februar noch Schnee und Eis, dann hätte der Winterdienst in der Baustelle erhebliche Probleme, und gearbeitet werden könnte auch nicht." Ernst ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten trotz des späten Baubeginns bis Mitte November abgeschlossen sind. "Der Bauvertrag ist so eng gestrickt, dass wir fertig werden. Die Firmen müssen dann eben ranklotzen." Zurzeit laufe das Vergabeverfahren. In Kürze sollen die Aufträge an die verschiedenen Baufirmen vergeben werden. Nach einer vierzehntägigen Einspruchsfrist könnte dann mit dem Ausbau begonnen werden. Auetals Bürgermeister Thomas Priemer zeigte sich überrascht von dem neuen Termin für den Baubeginn. "Diese Verzögerung verstehe ich nicht, hoffe aber sehr, dass der Termin für das Ausbauende bestehen bleibt."




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