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Autobahn: Im Schnitt 12 Einsätze

Eilsen (tw). Im Gegensatz zu den Feuerwehren im Auetal, hat der - dramatische - Anstieg der Zahl von zum Teil schweren Verkehrsunfällen auf der A 2 im Abschnitt Schaumburg (wir berichteten) die Eilser Blauröcke 2006 nicht stärker als in den Vorjahren gefordert.

Diese Meldung hat Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann den Mitgliedern des Feuerschutzausschusses unter Vorsitz von Thomas Beckmann bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Eilser Rathaus gemacht. Schönemann wartete bei der Zusammenkunft der Politiker mit Zahlen auf, welche alle Autobahn-Einsätze der Eilser zwischen den Jahren 1998 und 2006 belegen. Das Ergebnis: 1998: 11 Einsätze; 1999: 13 Einsätze; 2000: 15 Einsätze; 2001: 22 Einsätze; 2002: 12 Einsätze; 2003: 12 Einsätze; 2004: 12 Einsätze; 2005: 18 Einsätze; 2006: 12 Einsätze. Der Samtgemeindechef: "Sieht man einmal von den Ausnahme-Jahren 2001 und 2005 ab, als unsere Feuerwehren 22 respektive 18 Mal gefordert waren, liegt das Jahresmittel im Schnitt bei 12 Einsätzen." Eine Zahl, die, wie auch Jürgen Schmökel (SPD) vor dem Ausschuss unterstreicht, zwar "immer noch viel zu hoch ist", die aber deutlich unter der Belastung liegt, welche die Lage an der A 2 für die Kameraden im Auetal bedeutet. Zur Erinnerung: "Die Einsatzzahlen unserer Ortsfeuerwehren aus Rehren-Westerwald und Rolfshagen auf der Autobahn sind drastisch angestiegen. Zwischen 2001 und 2006 haben sie sich mehr als verdoppelt", hatte Bürgermeister Thomas Priemer während der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Rehren-Westerwald unlängst festgestellt. Insgesamt 22 Mal seien "seine" Blauröcke 2006 zu Unfällen auf der A 2 gerufen worden. Die Zumutbarkeitsgrenze der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute, insbesondere bei den Stützpunktfeuerwehren in Rehren und in Rolfshagen, sei aufgrund der Anzahl und der Schwere der Verkehrsunfälle bei weitem überschritten.



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