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Feuerwehr-Einsatz in Afferde / Bundesstraße 1 gesperrt / Retter ziehen 75-Jährige aus Wagen

Auto rammt Wohnhaus – Fahrerin sitzt fest

Afferde (ube). Auf der Hamelner Straße (B 1) in Afferde hat sich gestern um 16.30 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet. Weil das Auto einer 75 Jahre alten Hamelnerin zwischen einem Wohnhaus und einem Eisenpfahl steckte, ließen sich die Türen nicht öffnen. Die Seniorin war in ihrem eigenen Wagen gefangen. Retter der Feuerwehr Hameln und der DRK-Bereitschaft Marienau zogen die Rentnerin mit vereinten Kräften – jedoch behutsam – durch die geöffnete Heckklappe ins Freie. Die Frau wurde zwar in die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses an der Weser gefahren, konnte aber schon bald darauf wieder entlassen werden. Laut Polizei hat sie keine Verletzungen davongetragen. „Auf dem Beifahrersitz muss ein Schutzengel gesessen haben“, meint DRK-Rettungssanitäter Michael Bretzing, der zufällig auf den Unfall zugekommen war und gemeinsam mit seinem Sohn Dominik Wessel Erste Hilfe geleistet hatte. „Ein Glück, dass dort gerade kein Fußgänger war“, meinte Ortsbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies.

Feuerwehrleute aus Afferde mussten zum Trennjäger greifen und den Pfahl abschneiden. Auch ein Sichtschutzzaun wurde abgebaut. Erst dann konnte der beschädigte Ford Fusion mit einem Kran geborgen werden.

Nach Angaben der Hamelner Polizei war die Seniorin mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße in Richtung Hameln unterwegs. Als ihr ein größeres Fahrzeug, vermutlich war es ein Trecker, entgegenkam, lenkte sie ihren Ford zu weit nach rechts. Das blieb nicht ohne Folgen: Das Auto geriet auf den Gehweg, überrollte einen Schildermast, fuhr durch mehrere Blumenbeete und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen ein Haus. Die Ermittler schätzen die Höhe des Gesamtschadens auf etwa 20 000 Euro. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die viel befahrene Straße zwischen Cumberlandstraße und Breslauer Straße eine halbe Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde innerorts umgeleitet. Es bildeten sich Staus.




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