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Samtgemeinderat stimmt Aufhebung der Grundschule Meerbeck zu – drei Gegenstimmen

Außenstelle ist beschlossen

Samtgemeinde Niedernwöhren. Die Grundschule Meerbeck wird zum Ende des Schuljahres 2013/2014 aufgehoben und ab dem neuen Schuljahr als Außenstelle der Grundschule Niedernwöhren weitergeführt. Das hat der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. „Das bedeutet nicht, dass wir eine Schule verlieren“, machte Samtgemeindebürgermeister Marc Busse deutlich.

Autor:

Tina Bonfert

Im Vorfeld hatte das Thema für Aufregung gesorgt bei besorgten Eltern und Ratsmitgliedern, die erst im Februar von den Vorgaben der Landesschulbehörde für die Gründung einer Außenstelle erfahren hatten (wir berichteten).

Dem ersten Teil des Antrags, der Aufhebung der Grundschule, stimmten 18 der anwesenden 22 Ratsmitglieder zu, drei waren dagegen, einer enthielt sich. Der zweite Teil des Antrags betraf die Weiterführung der Schule als Außenstelle. Dagegen gab es nur noch zwei Stimmen, eine Enthaltung.

Ernst Führing, Sprecher der CDU/WGN-Gruppe, sprach sich klar gegen den Antrag zur Aufhebung aus. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen sollte aus seiner Sicht „auch ohne die jetzt erforderlichen Formalitäten funktionieren“. Führings Lösungsvorschlag: „Wir sollten die Situation der Schulen, entgegen der bisherigen Flickschusterei durch einen Neubau und den damit viel besseren schulischen Möglichkeiten für die gesamte Samtgemeinde lösen.“

Entscheidend für Veränderungen der Schulstrukturen seien immer die Schülerzahlen, betont Busse. Aufgrund der Zahlen sei es zurzeit nicht möglich, die Schüler der beiden Grundschulen in einem gemeinsamen Gebäude zusammenzuführen.

Friedrich Eickmann (Bündnis 90/Die Grünen) kritisierte, dass der Antrag „durchgepeitscht“ würde. Er hatte erwartet, dass, wenn eine Aufhebung nötig ist, noch einmal in den Fachausschüssen darüber beraten worden wäre. Schließlich würde man damit „eine Schule verlieren, die jetzt schon nahezu barrierefrei ist“. Er kündigte an, dass seine Fraktion das Vorgehen von „entsprechenden Stellen“ noch einmal prüfen lassen werde.




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