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Corona-Pandemie

Ausgangssperre in Minden: Polizei zieht Bilanz

MINDEN. Die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke zieht am Freitag nach den beiden ersten kreisweiten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen eine positive Bilanz.

"Der absolut überwiegende Teil der Menschen im Mühlenkreis hat sich an die Regelungen gehalten", so ein Behördensprecher am Morgen des ersten Weihnachtstages. Auf ihren nächtlichen Streifenfahrten konnten die Beamten beobachten, dass zu den vorgegebenen Zeiten kaum noch Fahrzeugverkehr herrschte. Personen seien ebenfalls so gut wie nicht mehr unterwegs. In der Folge habe sich auch das polizeiliche Einsatzgeschehen reduziert. In den Stunden zwischen Mitternacht und 4 Uhr am ersten Weihnachtstag registrierten die Beamten der Leitstelle keinerlei Einsätze mit einem Corona-Zusammenhang.

Lediglich in der ersten Nacht, von 23. Dezember, 21 Uhr, bis Heiligabend 4 Uhr, seien die Polizisten kreisweit zu vier derartigen Einsätzen gerufen worden. In zwei Fällen habe es sich um Randalierer gehandelt, wovon eine Person in Gewahrsam genommen werden musste. Bei den beiden anderen Einsätzen hätten die Beamten vor Ort niemanden mehr angetroffen. Weiterhin ahndeten die Einsatzkräfte in dieser Nacht elf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung. Allein neun davon in Porta Westfalica. Auf Minden und Lübbecke entfiel jeweils ein Fall. Zudem seien bis Mitternacht 17 telefonischen Nachfragen zu den Ausgangsbeschränkungen bei der Leitstelle eingegangen. Die Polizei hatte kreisweit mit mehr Personal ihre Präsenz erhöht und wird auch in den kommenden Nächten auf die Einhaltung der Beschränkungen achten.




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