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Anwohner Cammers pflastern den Bürgersteig am "Giesecken Brink" / Stadt zahlt die Rechnung

Ausbau geht schneller als kalkuliert vonstatten

Cammer (bus). Einige Stunden früher als kalkuliert konnten am Wochenende die Anwohner der Straße "Giesecken Brink" eine aus der Grundschule bekannte Rechnung aufmachen. "Drei Packen minus zwei Packen macht einpacken", erläuterte Chefmathematiker Friedrich Rösener am Sonnabendmittag - die von Freunden, Verwandten und Ortsratsmitgliedern unterstützte Truppe hatte sich seit Donnerstag dermaßen ins Zeug gelegt, dass ihnen beim Ausbau des Bürgersteigs das Material ausgegangen war.

"Wir haben keinen Split mehr, um die Steine zu verlegen", stellte Rösener fest. Der Ortsbürgermeister lobte die Schaffenskraft der Kolonne, die eine von 13 bis 78 Jahre reichende Altersspanne aufwies, in höchsten Tönen. Selbst gesundheitsbedingt verhinderte Nachbarn trügen zum Gelingen bei, unterstrich Rösener. "Die stellen Speisen und Getränke zur Verfügung und unterstützen uns mit aufmunternden Worten." Der Bürgersteig wird in zwei Etappen hergerichtet. In diesem Jahr erfolgt die Pflasterung von der Kreuzung bis zum Haus Nummer 10. Auf rund 170 Metern Länge müssen etwa 350 Quadratmeter Steine verlegt werden. Der zweite Abschnitt (bis zum Haus Nummer 20) steht 2009 auf der örtlichen Agenda. Röseners lobte auch die Stadt: Der Kämmerer bezahlt das Material, Bauhofmitarbeiter stellen schweres Gerät.




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