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Aus Volkes Maul auf die Bühne

Mit seinem Programm „Das müssten Sie mal sagen, Herr Rogler“ ist der Kabarettist Richard Rogler am Donnerstag, 13. März, 20 Uhr, im Lauenauer Sägewerk zu Gast. Tickets für den Auftritt gibt es in den Sparkassenfilialen Lauenau, Rodenberg, Bad Nenndorf und Stadthagen. Rogler gibt sein Gastspiel auf Einladung der Kulturinitiative der Lauenauer Runde.

„Ich habe einen schönen Beruf“, stellt der Kabarettist und Fernsehstar in einer Pressenotiz fest. Ständig machten sich Gegner und Fans Gedanken über seine Auftritte. „Sie schreiben, sie sprechen mich auf der Straße an: ,Herr Rogler, ich erzähle Ihnen jetzt ’was. Das müssten Sie mal auf der Bühne oder im Fernsehen sagen!‘“

Und auch, „wenn bei manchen Anregungen eine Verbindung vom Maul zum Gehirn oft nur schwach feststellbar“ sei, stelle Rogler immer wieder erstaunt fest, „wie aufmerksam die Bürgerinnen und Bürger das gesellschaftliche Leben und die Politik verfolgen“.

Dem Volk aufs Maul zu schauen lohnt sich, sagt Rogler. So habe er schon mal jemanden sagen hören: „Das Rauchen in der Kneipe verbieten sie – aber mit den Plastiktüten werfen sie nur so um sich! Ich habe noch nie gehört, dass ein Fisch durch das Passivrauchen gestorben ist.“

Beim Entsorgen des geistigen Mülls will Rogler gern den Frontmann geben. Nach seinem Lebensmotto: „Immer mit dem Geist der Machtlosen gegen die Macht der Geistlosen!“

Rogler ist wohl eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Kabarett-Landschaft. Ab 2006 gehörte er als festes Mitglied zum Ensemble des Satire-Flaggschiffs „Scheibenwischer“ (ARD). Außerdem ist Rogler ständiger Gast der WDR-Sendung „Stratmann“.

Zusätzlich dazu trat Rogler im WDR bei den „Mitternachtsspitzen“ auf. Von 1997 bis 2001 lief seine eigene Sendung „Roglers Freiheit“ auf 3sat, 2004 startete „Roglers Rasendes Kabarett“ im Südwestfernsehen. r




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