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Ortsrat Meinsen-Warber: Stadt soll "Hohe Lücht"-Gelände erwerben / Areal an der Aue ideal

Aus Basketballplatz wird Multifunktionssportanlage

Im Umfeld der Meinser Aue-Feldbrücke entsteht auf der Westseite der neue Aue-Arm, im Osten soll eine Multifunktionssportanlage errichtet werden. Foto: bus Meinsen-Warber (bus). In Meinsen soll eine Multifunktionssportanlage entstehen. Das ist das Zwischenergebnis der Aktivitäten einer vom Meinsen-Warberaner Ortsparlament beauftragten Interessengemeinschaft, die ursprünglich als "Arbeitskreis Basketballplatz" an den Start gegangen war. Der Ortsrat stellte sich während seiner jüngsten Sitzung einmütig hinter die Vorstellungen des Kreises und beauftragte die Stadt, ein infrage kommendes Grundstück zu erwerben.

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Bei dem Gelände handelt es sich um ein etwa 800 Quadratmeter großes Areal in der Gemarkung "Hohe Lücht" unweit der neuen Aue-Feldbrücke und der Pumpenstation. Eva-Ute Tessendorf-Schierhorn berichtete von zahlreichen Anstrengungen, das Vorhaben möglichst schnell "in trockene Tücher" zu bekommen. Der Arbeitskreis habe mit Vertretern der Stadt Kontakt aufgenommen, sich über Preise informiert und mehrere Standorte in Augenschein genommen. Nach Abwägung aller zur Verfügung stehender Informationen stelle sich das an der Aue gelegene Grundstück als nahezu ideal dar, erläuterte die Arbeitskreis-Sprecherin. Trotz der grundsätzlichen Befürwortung durch die Lokalpolitiker scheint einer raschen Umsetzung einiges im Wege zu stehen. Worauf auch Vorschläge aus der Verwaltung schließen lassen, die - "um dem kurzfristigen Bedarf gerecht zu werden" - Spielzeiten für Schulhof und Feuerwehrgelände vorsehen. Darüber hinaus sind die Ergebnisse einer für Anfang Juni geplanten Kinder- und Jugendbeteiligung abzuwarten. Die Befragung soll die Freizeitaktivitäten der jungen Einwohner ermitteln und fehlende Möglichkeiten aufzeigen. Allerdings: Die Beteiligung war nach Aussagen Tessendorf-Schierhorns schon einmal für die dritte Märzwoche angekündigt worden. Friedhelm Winkelhake, der als Vorsitzender des FC Hevesen um das Zeitlupentempo desöffentlichen Mühlenmahlwerks weiß, mochte der Anlage gleich gar keine Realisierungschance einräumen. "Sie wir letztlich am nicht vorhandenen Geld scheitern", sagte Winkelhake voraus. Der FC warte seit vielen Jahren vergeblich auf eine Renovierung seines Achumer Sportheims. Dass Missstände mitunter auch wesentlich zügiger beseitigt werden können, stellte eine Mitteilung von Karlheinz Soppe unter Beweis. Der Baubereichsleiter gab die unverzügliche Instandsetzung der jüngst beanstandeten Sanitäranlagen in der Meinser Sporthalle bekannt. Soppe machte zudem bekannt, dass die Arbeiten am neuen Aue-Arm zügig vorangingen. Seinem Erkenntnisstand zufolge soll die vom Förderverein Bückeburger Niederung initiierte Maßnahme bis zum Sommer abgeschlossen sein.

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