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SPD-Landtagsfraktionschef auf Info-Tour durch die Kurstadt: Gesundheit, Landwirtschaft, Industrie

Augenmerk auf mündersche Belange lenken

Bad Münder (st). Gemeinsam mit Vertretern der heimischen SPD hat sich gestern der Landtagsfraktionschef der Sozialdemokraten, Stefan Schostok, auf Info-Tour durch Bad Münder begeben. Seine Stationen: Die Deister-Weser-Klinik am Deisterhang in der Kernstadt, die Biogasanlage von Gerd Schulze-Stölting und seinen Betreiber-Kollegen bei Eimbeckhausen sowie die Glashütte der Ardagh-Group an der Süntelstraße (Kernstadt).

SPD-Landtagsfraktionschef Stefan Schostok (Mitte) mit Vertretern der heimischen SPD (rechts) und der Ardagh Group (links).  Foto

Stadtverbandsvorsitzender Heinrich Söfjer verspricht sich von dem Besuch des Landespolitikers, der seinen Fraktionskollegen Ulrich Watermann im Schlepptau hatte, eine Sensibilisierung im Landtag für die Probleme, Risiken und Chancen vor Ort. „Wir können uns zwar vor Ort informieren, aber die Rahmenbedingungen schaffen oft andere“, sagt Söfjer, und er fügt hinzu: „Ob nun in Hannover, in Berlin oder in Brüssel. Wir können aber unsere Kontakte zu den entsprechenden Stellen nutzen und auf die Belange hier bei uns aufmerksam machen.“

Schostok bestärkte die Genossen in ihrem Vorgehen. Er sagte: „Regionale Probleme und Wandlungsprozesse müssen landespolitisch begleitet werden.“ Um das seitens der Landtagsfraktion kompetent tun zu können, müsse man sich direkt vor Ort bei den Betroffenen informieren.

Und so will sich Schostok jetzt gleich mal in Europa für die Weserbergland-Region starkmachen. „2013 beginnt eine neue EU-Förderperiode“, sagt der SPD-Fraktionschef: „Da gibt es voraussichtlich ein Programm für Südniedersachsen, das als besonders zu fördernde Region angesehen wird.“ Und da müsse man dann gut aufgestellt sein, um an den richtigen Hebeln zu ziehen, damit der Hahn aufgehe. „Häufig sind andere Länder einfach besser aufgestellt“, sagte Schostok – und das müsse sich ändern.



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