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Startschuss für City-Initiative mit zahlreichen geladenen Gästen / Ausstellung in Sparkassen-Räumen

Auftakt nach Maß: „Ab in die Mitte“ setzt auf Glas

Bad Münder (jhr). Zum Startschuss viel Prominenz: In Anwesenheit heimischer Bundes- und Landtagsabgeordneter und zahlreicher hochkarätiger Vertreter aus Verwaltung, Verbänden und Organisationen wurde gestern die City-Offensive „Ab in die Mitte“ offiziell eröffnet – Bad Münder ist damit der erste Preisträger 2010 in Niedersachsen, der bereits gestartet ist, erklärte Jürgen Tiemann aus der „Ab in die Mitte“-Lenkungsgruppe bei der offiziellen Eröffnungsfeier in den Räumen der Sparkasse Weserbergland.

Jürgen Tiemann erläutert das „Ab in die Mitte“-Konze

Tiemann gratulierte zum münderschen Projekt, machte gleichzeitig deutlich, wofür die Mittel aus der City-Initiative gedacht seien: „Die Stadt soll in die Lage versetzt werden, sich etwas zu trauen. Nehmen sie das Fördergeld als Risikokapital, etwas auszuprobieren, für das sie sonst nicht die Möglichkeiten gehabt hätten“, stellte er heraus. Bürgermeisterin Silvia Nieber hatte zuvor das von April bis September vorgesehene Programm vorgestellt und dabei ihre Freude zum Ausdruck gebracht, dass Bad Münder zum zweiten Mal nach 2004 zu den Gewinnern von „Ab in die Mitte“ gehört. Sie hob das große ehrenamtliche Engagement der am Programm beteiligten hervor, ging dann auf das Motto „Aus Quellen schöpfen“ ein und betonte den in Wettbewerb gewünschten Aspekt der Nachhaltigkeit, der sich insbesondere in den ausgewählten Schwerpunkten Quellen und Glas zeige – ein Thema, das auch GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming als Leiter der münderschen Lenkungsgruppe aufgriff. Sparkassen-Marktbereichsleiter Jens Hahne begrüßte die Gäste als Vertreter des Hausherrn und Sponsors.

Offiziell eröffnet wurde im Anschluss die Ausstellung „Prunk- und Gebrauchsglas des 18. Jahrhunderts aus Manufakturen der Welfen“ in der Schalterhalle. Neben den geladenen Gästen waren auch zahlreiche interessierte Münderaner erschienen. Hermann Wessling als Koordinator des Glas-Festivals, des ersten „Ab in die Mitte“-Bausteins, erläuterte das Zustandekommen der Ausstellung und betonte die Besonderheit: „Präsentationen dieses Umfangs und dieser Qualität geschehen üblicherweise durch Museen.“ Dass die Ausstellung außerhalb des üblichen Rahmens gezeigt werden könne, sei dem Sponsoring der Sparkasse und den vielen guten Kontakten des Forum Glas zu verdanken.

Als Kurator führte Klaus Vohn-Fortagne anschließend die Gäste in die Besonderheiten der Ausstellung ein.



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