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Spaß-Fußballturnier der TuSpo Bad Münder war ein voller Erfolg / Wanderpokal aus Porzellan

Auftakt nach Maß

Bad Münder. Das war mal ein Auftakt nach Maß. Nachdem der Zuspruch für die Hallenstadtmeisterschaft verhalten geblieben war, haben sich die Verantwortlichen der TuSpo Bad Münder in diesem Jahr etwas Neues einfallen lassen: ein „Spaß-Fußballturnier“. Zehn Betriebs- und Hobbymannschaften hatten sich angemeldet. Gespielt wurde nach den üblichen Hallenregeln. Einzige Besonderheit: In jedem Team mussten mindestens eine Frau und ein Kind unter 12 Jahren mitspielen. Die vielen Zuschauer konnten sich über spannende Spiele freuen, die Hallensprecher Michael Manzey gekonnt und mit viel Witz moderierte.

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Gespielt wurde in zwei Gruppen. Die Besten – Wilkhahn, Döner Center, Red Fire und dem SC Bad Münder – trafen sich dann in den Halbfinals wieder. Hier setzte sich das Team des Büromöbelherstellers mit 5:0 gegen Red Fire durch. Etwas schwerer hatte es dagegen das Döner Center, das aber schließlich mit 2:1 gegen den SC Bad Münder gewann. Beim Kampf um Platz drei hatte der SC dann aber wieder die Nase vorn und erspielte ein 3:0 gegen Red Fire.

Im spannenden Finale standen sich schließlich die beiden Gruppensieger Wilkhahn und das Döner Center gegenüber. Hier gab es in einem ausgeglichenen Spiel in der regulären Spielzeit keinen Sieger, sodass das Elfmeterschießen entscheiden musste. Mit drei souverän verwandelten Elfmetern konnte das Team Wilkhahn am Ende des Tages mit 3:1 den Sieg einfahren und stolz den Wanderpokal von TuSpo-Trainer Hakan Atangüc entgegennehmen.

Und dieser Wanderpokal ist etwas ganz besonderes, erklärte Atangüc. Weil die TuSpo einen außergewöhnlichen Preis haben wollte, habe man sich an den Springer Schmiedekünstler Andreas Rimkus gewandt. Seine Idee: ein Pokal aus Porzellan. Zwar begeisterte die Verantwortlichen der Sportvereinigung diese Idee, der Preis aber weniger. Rimkus kam den Sportlern entgegen: Die TuSpo bekommt den Pokal und im Gegenzug kommt die Fußballmannschaft mal für einen Tag bei dem Künstler vorbei und hilft ihm beim Holzmachen für den nächsten Winter. „Solch einen Deal konnten wir natürlich nicht ablehnen“, sagt Atangüc. Nun bleibe nur zu hoffen, dass der Pokal gut behandelt wird. Schließlich brauche man ihn noch. Denn nach der positiven Resonanz seitens der Mannschaften und der Zuschauer wolle man dieses Turnier nun jährlich veranstalten, erklärte Aljoscha Reiss von der TuSpo-Fußballsparte. Der Erlös des Turniers durch Getränkeverkäufe kommt der TuSpo-Jugendabteilung zugute.mkr



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