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Historiker Bernhard Gelderblom regt Ausweisung des Waldfriedhofs Nienstedt als Kriegsgräberstätte an

Aufgearbeitet – die Geschichte des Friedhofs

Nienstedt. Mehr als zweieinhalb Jahre hat er geforscht, Unterlagen gesichtet, sich des Themas der bestatteten Kinder auf dem Waldfriedhof in Nienstedt immer wieder angenommen – und dabei ist Bernhard Gelderblom auf Erstaunliches gestoßen: Die Zahl der Kinder, die zwischen 1943 und 1950 in der ausgelagerten Kinderheilanstalt starben, ist wesentlich höher als bislang angenommen. Und: Aus der Tatsache, dass 18 Kinder ausländischer Zwangsarbeiterinnen auf dem Waldfriedhof begraben wurden, ergibt sich die Möglichkeit, den Friedhof als Kriegsgräberstätte auszuweisen. Auf diese Weise könnte die Anlage würdig gestaltet und durch Zuschüsse zur Pflege dauerhaft erhalten werden.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite


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