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Tag des Hundes mit Prüfungen beim Polizeihundverein Hameln / Training seit März

Aufeinander eingespielt

Hameln. Was für die Radfahrer im Weserbergland das Felgenfest ist, ist der „Tag des Hundes“ für die Hundesportler. Der Polizeihundverein Hameln von 1920 nutzte den Anlass und richtet die Prüfung für den Hundeführerschein aus. Die Teilnehmer hatten Anfang März mit dem Training dafür begonnen und sollten jetzt zeigen, was sie im Zusammenspiel mit ihrem Hund gelernt hatten. Die Hundeführer müssen einen theoretischen und einen praktischen Teil ablegen. Die Theorie umfasst einen Fragebogen mit 150 Fragen, mit vorgegebenen Antworten, von denen die richtige angekreuzt werden sollte. Dieser Teil der Prüfung wurde von allen Teilnehmern bestanden. Der praktische Teil besteht aus einem Laufschema mit einer Sitz- und Platzübung. Für diesen Prüfungsteil sind zwei Hundeführer mit Hund auf dem Platz – einer führt vor, während der andere Hund angeleint abgelegt wird und der Hundeführer sich vom Hund auf Sichtweite entfernt. Ist der Erste mit seiner Übung fertig, muss dieser seinen Hund ablegen und der andere Hundeführer zeigt die gleiche Übung mit seinem Vierbeiner. Anschließend muss der Hundeführer seinen Hund durch eine Menschengruppe führen. Hierbei zeigte sich der eine oder andere Hund sehr neugierig und inspizierte erst mal schnuppernd die Leute der Gruppe. Doch jetzt muss der Hundeführer versuchen, die Aufmerksamkeit seines Hundes wiederzuerlangen. Hat der Hund seine Souveränität in der Menschengruppe gezeigt, kommt es zum Treffen mit seinen Artgenossen. Dazu kommen mehrere Hundeführer mit ihren Hunden (sogenannte Begegnungshunde) auf den Platz. Den anderen Artgenossen gegenüber soll sich der zu prüfende Hund „sozialverträglich“ verhalten.

Verhalten der Hunde

beim Felgenfest erprobt

Nach einer kleinen Verschnaufpause wurde dann das Verhalten der Hunde im Straßenverkehr beurteilt. Da das Felgenfest in vollem Gange war, waren viele Radfahrer und Inlinerfahrer unterwegs. Beim Überqueren einer Straße mussten die Hundeführer sowohl auf den Verkehr als auch auf ihre Hunde achten. Wichtig ist dabei, dass sich die Hunde nicht von dem Verkehrsgeschehen zu sehr beeindrucken lassen.

Beide Ausbilder, Yvonne Genger und Hannelore Herdlitschke, waren erfreut darüber, dass die Prüfanforderungen von allen Teilnehmern reibungslos absolviert wurden. Zum Schluss mussten die Hunde noch zum Chipablesen vorgeführt werden. Einigen treuen Vierbeinern war es zwar nicht ganz geheuer, als da jemand mit einem Gerät in der Hand über sein Fell strich und es dann piepte – aber mit ein paar Leckerlis ließ jedes Tier auch diesen Test über sich ergehen. Die Abschlusshandlung überblieb nun dem Leistungsrichter Michael Gensrich und den Ausbildern. Sie sprachen den Hundeführern ihre Glückwünsche zur bestandenen Prüfung aus und vergaben die Hundeführerscheine. Der Vorsitzende Michael Mogalle bedankte sich bei allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf, erfolgreich dabei waren: Natascha Möller mit Franky, Kristina Winter mit Brisca, Khadija Schulte mit Boxer Lotta, Gabriele Pape mit Berner Sennenhund Auryn, Yvonne Höhne mit Dalmatiner Ethan, Shanice Schulte und Cavalier King Charles mit Spaniel Cleo, Barbara Kämmerer mit Mix Maylo, Geraldine Gabriel mit Maja, Bettina Stein mit Harzer Fuchs Fee und Carsten Lehmann mit Golden Retriever Finn.




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