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Künstler nähern sich dem Künstler Wilhelm Busch auf diversen Wegen an

Auf Streifzug durch die Sagenwelt

Wiedensahl. Schauspieler Siegfried Kernen will am Donnerstag, 27. Februar, den Jahresauftakt im Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl bestreiten. Weitere Höhepunkte des diesjährigen Programms sind das Gastspiel des Liedermacher-Trios „Liederjan“, der obligatorische „Tusch auf Busch“ am 15. April und ein Solostück mit dem Schauspieler Markus Veith am 25. September. Zum Ausklang gibt es einen Filmnachmittag für Kinder im Dezember unter dem Motto „Max und Moritz in sieben Streifen“.

Der aus Krimiserien wie „Tatort“ und „Derrick“ bekannte Schauspieler Siegfried Kernen hat sein Programm für den 27. Februar unter den Titel „Auf den Busch geklopft – Prosa und Gedichte mit Musik“ gestellt. Dabei will er Buschs Verse mit Beispielen aus dessen Prosa und Briefen verbinden und damit die Ohren für die dunklen Untertöne, die im Werk des großen Humoristen mitschwingen, öffnen. Begleitet wird Kernen vom Flötisten Martin Karl Wagner und Thomas Goralczyk am Klavier.

Anlässlich des Internationalen Frauentags bringt das hannoversche „Theater am Barg“ am Sonnabend, 8. März, „Hexen, Heiden, Heilige“ auf die Bühne. Christiane Hesse unternimmt dabei einen fantastischen Streifzug durch die schillernde, bezaubernd skurrile norddeutsche Sagenwelt. Sie schlüpft in 23 Rollen und fördert Verblüffendes aus dem Reich der heimischen Mächte und Mythen zutage.

Der Tenor Edgar Schäfer hat sich für den 182. Geburtstag Wilhelm Buschs am Dienstag, 15. April, „Lieder eines Lumpen“ vorgenommen. Der neunteilige Liederzyklus des Dichters aus dem Jahr 1859 (Kurt Hessenberg vertonte ihn 1950) reiht sich ein in einen bewegenden Frühlingsreigen mit Stücken von Ludwig van Beethoven und Hugo Wolf. Begleitet wird Schäfer von Andre Hammerschmidt am Piano.

„Gastmahl bei Wilhelm Busch: Ein literarischer Erlebnisschmaus mit Musik“ heißt es Sonnabend, 7. Juni, und Sonnabend, 18. Oktober. Der Spielmann „Pfifenshal“ will dabei im Alten Pfarrhaus Schlemmereien aus Witwe Boltes Pfanne mit Geschichten und Anekdoten aus dem Leben des berühmten Wiedensahlers garnieren.

Am Sonntag, 15. Juni, führt ein literarischer Gartenspaziergang mit Frank Suchland vom Busch-Geburtshaus in den benachbarten naturnahen Garten von Ulrike Schnabel. Unter dem Titel „Rosens Geburtstag“ macht der Bückeburger Rezitator deutlich, welchen Stellenwert die „Königin der Blumen“ in Buschs Leben und Werk einnahm.

Der Dortmunder Schauspieler Markus Veith schlüpft am Donnerstag, 25. September, in einem Solostück in die Rolle des Erasmus: Nachdem er in seiner Kindheit jahrelang mit Gedichten gefüttert worden ist, spricht er ausschließlich in Versen. Er hält als moderner Eulenspiegel der Gesellschaft einen Spiegel vor.

Das Liedermacher-Trio „Liederjan“ will am Donnerstag, 30. Oktober, sein neues Wilhelm-Busch-Programm präsentieren. Die drei Musiker haben sogar aus Buschs lautmalerischen Wortschöpfungen einen Rap gedrechselt. Sie erzählen jedoch auch hintergründige Texte auf norddeutsch verschmitzte Art mithilfe ungewöhnlicher Instrumente.

Rezitator Suchland zeichnet am Donnerstag, 27. November, ein literarisches Porträt des Dichters und Busch-Verehrers Joachim Ringelnatz, bevor am 4. Dezember, von 16 Uhr an „Max und Moritz in sieben Streifen“ anstehen.

Weitere Informationen zu dem Programm des Wilhelm-Busch-Geburtshauses und den einzelnen Aufführungen sowie den Ausstellungen gibt es im Internet unter www.wilhelm-busch-geburtshaus.de.soe




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