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Kurze Weihnachtsferien fürs Personal: In der ersten Januarwoche sollen Haupt-, Förder- und Realschule zusammenziehen

Auf gepackten Kisten: drei Schulen vor dem Umzug

Bad Münder (jhr). Kisten und Kartons – gepackt und zum Abtransport vorbereitet. In gleich drei münderschen Schulen waren die Wochen vor dem Weihnachtsfest mit Umzugsvorbereitungen angefüllt. „Unterricht, und zwischendurch immer wieder packen, packen, packen“, sagt Förderschulleiterin Britta Bödecker. In der Astrid-Lindgren-Schule galt die Maxime ebenso wie in der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule und der Abraham-Lincoln-Realschule. Alle drei münderschen Schulen ziehen direkt nach den Weihnachtsferien zusammen – in den Neubau der KGS an der Bahnhofstraße. Lediglich die KGS ist nicht betroffen, sie bleibt zunächst im Gebäude der Hinrich-Wilheklm-Kopf-Schule an der Wallstraße.

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Gleich zweimal war der Umzug verschoben worden, jetzt sind die Mitarbeiter der Schulen froh, dass er tatsächlich auch durchgezogen wird. „Das stellt für das Kollegium schon eine ganz erhebliche zusätzliche Belastung dar“, macht Bödecker deutlich. Bis zuletzt wurden die Schüler ihrer Astrid-Lindgren-Schule aus den Umzugsvorbereitungen herausgehalten, erst am letzten Tag vor den Weihnachtsferien verpackten sie in Kartons, was sie aus ihren Klassenräumen mitnehmen wollen. „Die Umstellung wird auch so groß genug“, sagt Förderschul-Leiterin Bödecker. Ihre neue Schule haben sie bereits gemeinsam erkundet. Kollegium und Schüler freuen sich darauf, dass nach den Ferien die bisherige Isolation der abseits gelegenen Schule aufgehoben wird, statt eines ganzen Schulgebäudes stehen dann aber nur noch einige Klassen- und Fachräume zur Verfügung – die Förderschule wird sich zunächst eine Etage im Neubau mit der Hauptschule teilen. „Die Räume im Untergeschoss sind durch den Wasserschaden leider noch nicht alle nutzbar. Wir werden zunächst in einigen Bereichen wie Werken oder Physik auf unsere Räume im bisherigen Gebäude zurückgreifen“, erklärt sie.

Dass der Umzug trotz des Wasserschadens im Neubau wie geplant über die Bühne gehen kann, freut auch Klaus Volkmer, Fachdienstleiter Schulen beim Landkreis. Er ist zuversichtlich, dass in der ersten Januarwoche alles erledigt ist, schließlich „stehen alle in den Startlöchern.“ Externe Hilfe hat der Landkreis für den Transport von Möbeln und Inventar engagiert, ein Kollege Volkmers wird die Arbeiten vor Ort leiten und im Notfall korrigierend eingreifen können. „Es geht ja zum Glück um kleinere Einheiten, keine vollausgestattete Schule mit zehn Klassen – da hätten wir uns schon etwas Anderes einfallen lassen müssen.“

Vorgesehen ist, dass die KGS im Sommer oder Herbst dazukommt – je nachdem, wie die Sanierung des bisherigen Realschul-Gebäudes voranschreitet. „Da handelt es sich um einen Altbau, da muss man damit rechnen, dass sich etwas anders verhält als erwartet“, sagt er.



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