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Gemeinde Nienstädt investiert erneut in Skater-Anlage

Auf der Rampe geht die Post ab

Sülbeck (gus). Im Frühjahr hat die Gemeinde Nienstädt eine neue Skateranlage für 15 000 Euro angeschafft. Diese ist von den Jugendlichen gut angenommen worden und soll bald erweitert werden.

Eine Skateranlage hatte es in Sülbeck am "Hexenhaus" bereits von 1998 an gegeben. Dann wurde die Holzkonstruktion marode und wurde beseitigt. Erst ein Brief des damals 13-jährigen Liekwegers Dustin Hoffmann brachte die Gemeinde in 2007 dazu, sich für die Anschaffung einer neuen sogenannten Halfpipe zu entscheiden. "An den Bürgermeister von Nienstädt", Gerd Widdel, hatte Hoffmann seinen Brief gerichtet und erklärt, dass er und seine Freunde zum Skaten weite Wege fahren müssten aber leider kaum Busse verfügbar sind. Deshalb wünschte sich der Liekweger eine neue U-förmige Skater-Rampe. Zur Not wollte er mit seinen Freunden Spenden sammeln. Das war nicht nötig. Widdel berichtete dem Gemeinderat von dem Wunsch. Das Gremium stimmte für eine neue Rampe. Diese ist aus Metall und mit Kunststoff überzogen. Deshalb hoffen Jugendliche und Politiker, dass das Konstrukt lange hält. Demnächst soll der Skater-Park am "Hexenhaus" noch erweitert werden. Eine sogenannte "Funbox" für etwa 1500 Euro wird aufgebaut. Diese soll den jüngeren Skatern dazu dienen, sich an die große Halfpipe heranzutasten. Denn einigen Jugendlichen bereitet deren Höhe noch einige Probleme. Beim Fototermin schafften es aber alle Jungen, sich auf der rund zweieinhalb Meter hohen Kante der Rampe zu postieren. Gekommen waren zehn Skater aus allen Orten der Gemeinde Nienstädt: Jan-Niklas und Tim Wilharm, Fabio Griffi, Julien Lange, Jonas Klöpper, Jonas Cording, Florian Mahlert, Til Schiefelborn, Nick Zander-Walz und selbstverständlich der Initiator Dustin Hoffmann.




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