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Jamatami im NDZ-Interview / „Das Star-Tagebuch hat uns einen Karriereschub gegeben“

„Auf der Live-Bühne fühlen wir uns am wohlsten“

In diesem Jahr standen Jazz, Matt, Tamer und Miriam im Focus der Zuschauer. Vom 16. Mai bis zum 8. Juli konnte man die Formation im Rahmen von 40 zehnminütigen Folgen täglich über den Bildschirm flimmern sehen, sie hautnah dabei erleben, wie sie an die aufregende Musikwelt herangeführt und auf ihre Popkarriere vorbereitet wurden.

Während in TV-Casting-Shows wie „DSDS“ oder „Popstars“ die Kandidaten sehr oft von den Juroren gnadenlos in die Schranken gewiesen werden, bleibt diese Prozedur den End-Teilnehmern der Super-RTL-Daily-Soap „Das Star-Tagebuch“ erspart. Trotz dieser enormen Fernsehpräsenz konnte Jamatami jedoch nicht an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen. Während Gruppen wie „Banaroo“ oder „beFour“ mit ihren Debüt-Alben direkt den Einstieg auf Platz 1 schafften, stieg Jamatami auf Platz 50 ein – Tendenz aber steigend.

Jazz: Natürlich orientiert man sich auch an seinen Vorgängern, wir sind jedoch mit unserem derzeitigen Erfolg sehr zufrieden. Unser Album ist jetzt seit drei Wochen auf dem Markt und im Gegensatz zu anderen Acts können wir einen leichten Anstieg der Verkaufszahlen verzeichnen. Das ist eigentlich ungewöhnlich, denn fast immer gehts drei Wochen nach Veröffentlichung wieder abwärts.

Alle vier Bandmitglieder sind mehr oder weniger schon mit dem Musikbusiness in Berührung gekommen, arbeiteten unter anderem als Tänzer/in, Choreograf, Model oder Sänger/in.

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Tamer wird auf der Bühne von Moderatorin Nina Moghaddam interviewt.

Matt: Irgendwann nahm Super-RTL Kontakt zu unserem gemeinsamen Management auf und lud uns zu einer Probe für das neue Format des Star-Tagebuchs ein. Das Vorstellungsgespräch verlief überaus positiv und wir wurden sofort genommen.

Bereits drei Tage vor Ausstrahlungsbeginn des Star-Tagebuchs, am 13. Mai, erschien die Single „Perfekt Day“, am 17. Juni wurde das Album „Tic Tac Toe“ veröffentlicht. Dass man die Band aktiv am Auswahlmodus der Album-Titel teilhaben ließ, wurde von den Akteuren als überaus positiv empfunden.

Miriam: Wir sind froh, dass die Plattenfirma Coconut uns bis dato so viele Freiheiten in Sachen „Mitspracherecht“ eingeräumt hat. In Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam haben wir uns dann letztendlich aus 25 Titelvorschlägen 13 Songs ausgesucht.

Federführend für die Fertigstellung des Debütalbums waren unter anderem das Produktionsteam „Famties“ sowie „Tuneverse Productions“ aus München. Während man das Songwriting zunächst in erfahrene Hände gelegt hat, könnten sich die vier Bandmitglieder auch vorstellen, für das nächste Album den einen oder anderen Song selbst zu schreiben.

Tamer: Das wäre natürlich etwas sehr Persönliches, wenn wir zusammen einen selbst komponierten Song auf unser nächstes Album packen könnten. Wir haben alle kreative Adern – ich glaube, das schaffen wir.

Viele junge Künstler sind im schnelllebigen Musikgeschäft ein Teil des sogenannten Turbo-Marketing-Prinzips – ganz schnell nach oben, noch schneller wieder nach unten. Insbesondere einige „DSDS“-Gewinner fühlten sich nach dem schnellen Erfolg von ihrer „Begleitmannschaft“ allein gelassen.

Matt: Man hofft natürlich, dass einem so etwas nicht passiert und noch lange in dieser Zusammensetzung erfolgreich bleibt. Wir kennen uns schon länger und gehen auch gut mit einander um – das ist sehr wichtig. Man muss sich langsam entwickeln, nicht sofort verzweifeln, wenn sich mit dem ersten Album nicht gleich der große Erfolg einstellt. Zudem fühlen wir uns bei unserem Management und der Plattenfirma in guten Händen.

Am 8. Juli wurde die letzte Folge des Star-Tagebuchs ausgestrahlt. Während des Interviews lassen Jazz, Matt, Tamer und Miriam noch einmal ihre persönlichen Highlights Revue passieren.

Tamer: Als wir zu Gast beim „Starlight-Express“ waren. Make-up, Situation, Themen und Outfits waren einfach gigantisch.

Matt: Für mich zählten die beiden Video-Drehs zu den Highlights. „Perfekt Day“ haben wir in Duisburg und „Dance Under The Moonlight“ im Phantasialand gedreht. Das war alles schon sehr beeindruckend.

Miriam: Der schönste Augenblick meiner Jamatami-Zeit war, als ich das erste Mal unser gemeinsames Album „Tic Tac Toe“ in der Hand gehalten habe.

Jazz: Ich erinnere mich gern an unser 40-minütiges Konzert bei Radio SAW.

Autogrammstunden, Video-Drehs, Studioaufnahmen und Live-Konzerte lassen Jamatami zurzeit kaum Luft zum Atmen. Bleiben da nicht unweigerlich Freundschaften auf der Strecke?

Tamer: Es ist für uns momentan fast unmöglich. mit unseren Freunden abzuhängen. Aber zum Glück gibt es ja Handys. Gute Freunde haben aber Verständnis für unsere jetzige Situation. Wir müssen jetzt am Ball bleiben, da muss man halt bei einigen Dingen zurückstecken.

Die Band ist ihrem großen Traum, im Musikgeschäft Fuß zu fassen, einen großen Schritt näher gekommen. In nächster Zeit stehen noch weitere Auftritte im Rahmen der Toggo-Tour auf dem Programm – die Formation wird in Östereich touren und auch den Schweizer Markt möchte man noch erobern.




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