×
25 Stände beim "Mineralien- und Fossilientag" im Museum für Bergbau und Erdgeschichte

Auf dem Weg zum Sammler-Mekka

Kleinenbremen (ly). Der Eingangsbereich des Kleinenbremer Museums für Bergbau und Erdgeschichte gleicht zurzeit einer Baustelle. Und das ist auch gut so, denn die dort unter anderem entstehende Fossilien-Präparation markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum regionalen Mekka für Sammler.

Ebenfalls dazu beitragen dürfte der 13. Mineralien- und Fossilientag am kommenden Sonntag, 9. März, von 10.30 bis 17 Uhr. Im Obergeschoss, wo nicht umgebaut wird, sind 25 Stände aufgestellt, der Schwerpunkt liegt bei den Mineralien. Es darf gekauft und getauscht werden. Im Vordergrund stehen Funde aus dem heimischen Raum, was kein Wunder ist bei einem Regionalmuseum. Dennoch lockt auch Exotisches aus fernen Ländern. Als Service gibt's fundierte Beratungen und professionelle Tipps der Aussteller, die aus weiten Teilen Norddeutschlands kommen. So erschließt sich die weite Welt der Mineralien und Versteinerungen auch dem Laien. Museumspädagogin Susanne Riedmayer hofft auf mehr als 900 Besucher. Das wäre Rekord. Die bisherige Bestmarke von knapp 900 Gästen datiert aus 2005. Vergangenes Jahr waren 770 Gäste an der Rintelner Straße 396. Die Veranstaltung, mittlerweile ein Selbstläufer, gilt als typische Sammlerbörse. Seit 40 Jahren sammelt Bärbel Olivier, zum sechsten Mal ist die Lemgoerin jetzt in Kleinenbremen mit Mineralien vertreten, darunter Pyrite, Calcite oder Quarze, die in den Alpen als Bergkristalle bekannt sind. Mit ihrer Leidenschaft behauptet sich Bärbel Olivier in einer Männerdomäne, denn die meisten Sammler sind Herren oder Jungen. Jedes Mineral, das sie auf ihren Exkursionen in Eifel, Sauerland oder Deister gefunden hat, birgt für die Lipperin eine Erinnerung. Alle sind beschriftet. In Kleinenbremen schätzt Olivier die familiäre Atmosphäre. "Die Leute kommen nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum Fachsimpeln", sagt sie. "Aber hier geht wohl kein Besucher raus, der nicht auch gekauft hat", fügt Susanne Riedmayer hinzu. Neu beim Mineralien- und Fossilientag ist diesmal eine Vorführung des Druckluftstichelns, die später in der geplanten Fossilien-Präparation zum Einsatz kommt. Wer mag, darf diese Technik selbst ausprobieren. Für kurze Führungen unter Tage ist das Besucherbergwerk von 11 Uhr an geöffnet. Außerdem locken eine Tombola, die Caféteria sowie natürlich die Exponate des Museums.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt