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Schön im Garten, gut fürs Klima: Natürlicher kann man sich nicht wohlfühlen

Auf dem Holzweg immer richtig

Der Sommertrend heißt Holz! Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Quelle GmbH verbringt jeder zweite Deutsche seine Freizeit am liebsten im Garten. Besonders beliebt ist dabei auch für viele die Gartenarbeit. Für die Gartenverschönerung liegen natürliche Materialen wie Holz im Trend. Die Auswahl an geeigneten Holzarten ist groß, gute Pflege wichtig.

Experten der HolzProKlima-Initiative geben Tipps:

Holz nutzen und Klima schützen!

Allein durch die Verwendung von Holz wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 105 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das sind rund 13 Prozent der jährlichen deutschen Treibhausgasemissionen. Wer sich statt fürs Plastikmobiliar für Gartenmöbel aus Holz entscheidet, schützt automatisch das Klima.

Das richtige Holz kaufen!

Die Auswahl an geeigneten Holzarten ist groß. Bei Gartenmöbeln immer beliebter: heimische Laubhölzer wie Eiche, Esche oder thermisch behandeltes Buchenholz. Die heimischen Nadelhölzer Douglasie, Lärche, Fichte und Kiefer werden meist für Terrassendecks, Palisaden oder Gartenhäuser verwendet. Um sicher zu gehen, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt, sollten Sie beim Kauf auf Prüfsiegel achten. Dazu zählen beispielsweise das PEFC für überwiegend heimisches Holz oder das FSC für in der Regel Tropenholz aus Plantagen.

Der Geheimtipp für Terrasse und Balkon: Thermoholz!

Bei Temperaturen um die 200 Grad Celsius werden heimische Buchen-, Eschen- oder Kiefernhölzer mit Öl oder Wasserdampf witterungsbeständig und

pilzresistent gemacht. Das Thermoholz kommt dabei ganz ohne chemische Zusätze aus und eignet sich vor allem für Terrassendecks und Balkonbeläge.

Für die Holzpflege natürliche Öle oder Wachse verwenden!

Egal ob Tropenholz oder einheimische Buche: Wie unsere Haut, muss auch die Holzoberfläche vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie sonst schneller altert und vergraut. Um die natürliche Holzfarbe zu erhalten, sollte man auf handelsübliche Holzpflegemittel mit speziellem UV-Schutz zurückgreifen. Hier sollten natürliche Produkte vor allzu chemisch belasteten Ölen vorgezogen werden. Natürliche Inhaltsstoffe sind beispielsweise Leinöl oder Bienenwachs. Wem ein wenig Patina nichts ausmacht, setzt die Pflegemittel sparsamer ein.

Wohin mit den alten Gartenmöbeln?

Haben Gartenmöbel ausgedient, sollten sie nicht in den Hausmüll oder auf eine Deponie. Holzprodukte können als Sperrmüll abgegeben werden. Diese werden dann beispielsweise zu Möbelspanplatten verarbeitet.

Der natürliche Baustoff Holz ist bestens geeignet für Terrasse und Balkon.




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