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"Eine der ersten Gemeinden im Landkreis" / Angebot in Jugendzentren Rolfshagen und Rehren

Auetal bietet verlässliche Ferienbetreuung an

Rehren (la). Ab dem Schuljahr 2008/2009 wird die Gemeinde Auetal eine verlässliche Ferienbetreuung anbieten. Das haben Jugend- und Sozialausschuss sowie Verwaltungsausschuss kürzlich beschlossen. "Damit sind wir eine der ersten Gemeinden im Landkreis, die so etwas anbieten", freut sich Bürgermeister Thomas Priemer. Mit der Einrichtung eines Ganztagsschulbetriebes sei die verlässliche Ferienbetreuung ein konsequenter Schritt zur Unterstützung berufstätiger Erziehungsberechtigter.

Doch zunächst muss die Verwaltung noch eine Menge Hausarbeiten erledigen. Die genauen Modalitäten müssen festgelegt, Personal gesucht und die Räume vorbereitet werden. In den Kindertagesstätten sind derzeit im Durchschnitt höchstens 50 Kinder in den Ferienzeiten anwesend. "Diese Zahl ist auf die Grundschulkinder übertragbar", meint Priemer - die Eltern würden nicht erst dann mit einer beruflichen Tätigkeit beginnen, wenn die Kinder in die Grundschule kämen. Die Ferienbetreuung soll nur Eltern angeboten werden, deren Kinder die Grundschule in Rehren besuchen. Betreut werden die Schüler in den Sommer-, Herbst- und Osterferien von 8 bis 16 Uhr oder von 8 bis 13 Uhr. "Das sind etwa zehn Wochen, also ungefähr 50 Ferientage", stellt Priemer fest. Die Kinder müssen für mindestens eine Woche angemeldet werden. In den Sommerferien werden die Kinder nur für bis zu drei Wochen aufgenommen. "Dies geschieht aus pädagogischer Sicht zum Wohle des jeweiligen Kindes und um anderen Kindern die Möglichkeit der Betreuung zu eröffnen." Insgesamt soll ein Pool von zehn pädagogisch geschulten Mitarbeitern gebildet werden. Bei 50 Betreuungstagen würden allerdings nur höchstens vier Mitarbeiter beschäftigt. Von jedem Mitarbeiter werden etwa zwölf Kinder betreut und zwar in den Jugendzentren in Rolfshagen und Rehren. "So können wir die Kinder schon früh mit unseren Jugendzentren vertraut machen und sie an die Einrichtung binden", schildert Priemer einen positiven Nebeneffekt. Kostenlos ist die Ferienbetreuung aber nicht. Da die pädagogischen Mitarbeiter nur nach der tatsächlich geleisteten Stundenzahl bezahlt werden, und zwar voraussichtlich mit einem Stundensatz von rund zehn Euro, hat die Verwaltung ungefähre Kosten von 16 000 Euro pro Jahr ermittelt. Die Vormittagsbetreuung soll die Eltern etwa 30 Euro pro Woche kosten, die ganztägige Betreuung 50 Euro. "Das sind aber nur eventuelle Beträge. Wir müssen die Zahlen noch genauer berechnen und abwarten, wie groß die Nachfrage ist", erläutert der Bürgermeister. Überschüsse würden für die Beschaffung von Spiel- und Betreuungsmaterial verwendet.




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