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Ein Museumserlebnis für alle Sinne: Die Hortkinder besuchen die sanierte Schlosserei Bornemann

Auch nach 800 000 Jahren immer noch faszinierend

Obernkirchen (rnk). Die Kontrolle des Feuers war ein wichtiger Schritt in der Entstehung menschlicher Kulturen und Zivilisationen. Sein Gebrauch durch den Menschen ist für eine Zeit bis etwa vor 300 000 Jahren nachgewiesen, vermutlich ist das Feuer aber schon vor 790 000 Jahren verwendet worden. Und es hat bis heute nichts, aber auch gar nichts von seiner Faszination verloren. So lassen sich die Hortkinder auch gerne in der Schlosserei Bornemann die Benutzung der Werkbank erklären, lassen sich zeigen, wie mithilfe eines kleinen Motors sich das Ungetüm dreht, auch der Bohrmaschine wird ein kurzer Besuch abgestattet, aber eigentlich wollen die Kinder nur eins: hin zum Schmiedefeuer, wo Heinz-Jürgen Brandt schon wartet. Der Hobby-Schmied zeigt den richtigen Umgang mit Kohle und Feuer, mit Amboss und Hammer - Erinnerungen an Zeiten, als es noch keine Baumärkte gab und Nägel, etwa für Pferdehufe, vom Schmied angefertigt wurden. Für die Hortkinder war der gestrige Besuch ein Erlebnis mit allen Sinnen: Wie riecht das Feuer ? Welche Lautstärke herrscht beim Hämmern? Und wie schwer sind eigentlich die Arbeitsgeräte? Die Kinder konnten alles ausprobieren und sogar selbst einen Nagel formen. Wissensvermittlung gibt es ja nicht nur durchs Fernsehen.



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