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Hastenbecks Rotes Kreuz feierte mit befreundeten Vereinen, geladenen Gästen und den Bürgern des Ortes

Auch mit 100 Jahren sehr beweglich

Hastenbeck. Der DRK-Ortsverein Hastenbeck feierte jetzt sein 100-jähriges Bestehen in der festlich geschmückten Sporthalle. Mit großer Freude konnte die Vorsitzende, Elke Quast-Schmidt, in eine bis auf den letzten Platz besetzte Turnhalle schauen. Mit dem Gottesdienst, gehalten von Pastorin Birgit Schulz, wurde der Festakt eingeleitet.

Viel Applaus erhielt die Gitarrengruppe für die musikalische Gestaltung. Die Grundsätze der internationalen Rotkreuz-und Rothalbmond-Bewegung trugen Michaele Litzkow, Angela Knebel und Ulrike Quast vor, die sich auch schon vor 30 Jahren, als junge Mädchen, für diese Aufgaben interessierten. Frau Quast-Schmidt begrüßte die DRK-Mitglieder, Freunde des DRK Hastenbecks, den Ortsbürgermeister Walter Kinast, die Rektorin der Grundschule Hastenbeck, Kathrin Lohde-Kinast sowie die Abordnungen der örtlichen Vereine und politischen Parteien und den Gitarrenkreis unter Leitung von Marita Slawski.

Auch die DRK-Ortsvereine, die zum Arbeitskreis Hameln gehören, waren zahlreich der Einladung gefolgt. Ein ganz besonderes Grußwort überbrachte Ortsbürgermeister Walter Kinast. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaft. Auch Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und der stellvertretene Landrat, Karl-Heinz Brandt, waren präsent und lobten die DRK-Vereinsarbeit. Vom DRK-Kreisverband Hameln-Weserbergland e. G. überbrachte der Vizepräsident, Manfred Reichert, die Glückwünsche.

Die Vorsitzende hielt einen Rückblick auf das Vereinsgeschehen. Als im Jahre 1914 der vaterländische Frauenverein Hastenbeck-Voremberg-Völkerhausen von Baronin Anna von Reden im Schloss zu Hastenbeck gegründet wurde, ahnte sicher niemand, dass diese Ortsgruppe 100 Jahre bestehen würde. Die Opfer der beiden Weltkriege waren die größte Herausforderung für das Deutsche Rote Kreuz. Weibliche Mitglieder des Ortsvereins wurden zu Schwestern-Helferinnen ausgebildet und an der Front und in Lazaretten eingesetzt. Alle kamen gesund zurück. Es gab viele Aufgaben, die der OV verrichtete, wobei auch der gesellige Teil mit Nachmittagen, Erste-Hilfe-Kursen, Vorträgen, Blutspenden und gemeinsamen Fahrten nicht zu kurz kam. Beifall erntete Hubert Volkmer für seinen Vortrag über die Entstehung des Roten Kreuzes.

Die Tiunegels aus Tündern sorgten für den musikalischen Rahmen und ermunterten die Zuhörer zum Mitsingen und Schunkeln. Auch der Auftritt der Kindergruppe der Rockin’ Rats Hameln e. V. kam gut an. Eine riesige Auswahl an Torten und Kuchen gab es zur Kaffeepause. Hierzu waren alle Gäste herzlich eingeladen. Zum krönenden Abschluss wurden die Preise der Tombola verteilt und die Tiunegels spielten zum Abschied „Auf Wiedersehen“, worauf sich alle freuen. Es war ein gelungenes Fest.




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