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Geschichte des VfL Hameln von 1849 e.V. / Förderung der körperlichen und geistigen Ausbildung

Auch Hameln soll eine Turnanstalt haben

Soll nicht auch Hameln eine Turnanstalt haben?“, so beginnt Senior Georg Ferdinand Schläger einen Aufruf in den von ihm herausgegebenen ›Hamelnschen Anzeigen‹ im Frühjahr 1849. Er setzt fort: „Wie wir schon seit Jahren den Wunsch ausgesprochen haben, dass man auch hier möge eine Turn-Anstalt gründen, weil der Segen groß ist, den sie für die geistige und sittliche Bildung der Jugend bringt: so schmerzt es uns, dass wir bis auf diesen Augenblick hinter den vielen Städten, welche eine solche Schule errichteten, zurückbleiben. - Und doch ist die Sache nicht schwierig. Denn einen passenden Platz würde die Stadt gewiss bald ausfindig machen, den die Behörde für diesen Zweck unentgeltlich ohne Zweifel einräumt, wie dies in Hannover, Celle, Northeim, Hildesheim u.s.w. geschehen ist, und die Kosten der Einrichtung dürfte das wohlwollende Publikum gern erleichtern, von welchen den Rest der zusammengetretene Verein nach und nach abtragen könnte. Unter den jungen Männern gibt es gewiss schon Einige, welche den ersten Unterricht zu erteilen imstande sind. Das Turnerfest in Hannover hat uns auf´s Neue den Wunsch erweckt, dass auch Hameln einmal ein ähnliches Fest feiern möge. - Also, Ihr jungen Männer und Jünglinge, greifet ernst das Werk an, und es wird ein uns fehlendes, zeitgemäßes Institut auch bei uns in´s Leben treten! Dr. Schläger“.

Autor:

Udo Wolten


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