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Im Hotel Stadt Hameln zeigt Stephan Bauch den Schülern die Küche, in der es auch eine 80 Zentimeter große Bratpfanne gibt

Auch ein Koch kann das Essen mal versalzen

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Vom leseclub der klasse 4 der grundschule am Rosenbusch

Hameln. Endlich ist es so weit, wir dürfen das Hotel Stadt Hameln besuchen. Im Foyer an der Rezeption werden wir sehr nett von der Hotelfachfrau Sabrina Spitzley in Empfang genommen. Viele von uns sind schon sehr neugierig, denn das 4-Sterne-Hotel war schließlich in früheren Zeiten ein Gefängnis. Sogleich wird Frau Spitzley gefragt, ob es noch eine Zelle zu sehen gibt. Sie erklärt uns jedoch, dass der Zellentrakt und der Ost- und Westflügel im Jahr 1986 abgerissen wurden und die schönen Gebäude des 1993 eröffneten Hotels seitdem unter Denkmalschutz stehen.

Die Hotelfachfrau führt uns nun als Erstes durch den idyllischen Innenhof zum Haus Münchhausen, in dem die meisten Doppel- und Einzelzimmer untergebracht sind. Rechts und links des Hofes stehen zwei etwas kleinere Gebäude, die die Namen Haus Dornröschen und Haus Schneewittchen, welches ein Raucherzimmer beherbergt, erhalten haben.

Im Münchhausen-Gebäude angekommen, schauen wir uns ein wunderschönes, in Rot-Tönen gehaltenes Romantikzimmer an. Von diesen Zimmern gibt es drei Stück im Hotel und das Besondere der Zimmer ist die Badewanne, denn die normalen Komfort-Zimmer, die wir uns im Anschluss ansehen, haben eine Dusche im Bad. Lucas findet übrigens den Sessel im Romantikzimmer superbequem! Gut gefällt uns auch, dass die Zimmer auf jeder Etage in unterschiedlichen Farben gestaltet sind. Insgesamt gibt es 81 Zimmer im Hotel.

Weiter geht es in den Wellnessbereich. Einige von uns lassen sich sogleich auf den gemütlichen Liegen nieder. Andere würden am liebsten die verschiedenen Saunen ausprobieren und noch etwas zum Chillen bleiben. Da es aber noch so viel Interessantes im Hotel zu sehen gibt, machen wir uns auf den Weg nach unten zur Waschküche. Dort wird bis auf die Bettwäsche, die außer Haus gewaschen wird, sämtliche Wäsche, die im Hotel anfällt, gewaschen und getrocknet. Vor allem sind es Handtücher, die hier gewaschen werden.

In der Waschküche treffen wir auf die Hausdame Frau Siewert. Sie ist unter anderem dafür verantwortlich zu kontrollieren, ob die Zimmermädchen die Zimmer aufgeräumt und sie für neu anreisende Gäste hergerichtet haben. Darunter fällt unter anderem auch, die Zimmer mit frischen Handtüchern zu bestücken. Nun geht es wieder hinauf zu den Tagungsräumen und dem riesigen Festsaal. Bis zu 240 Personen können darin feiern. Allerdings kann der Saal, wie von Geisterhand, mit einigen Trennwänden, in mehrere kleinere Räume geteilt werden.

Zum Abschluss unserer Führung geht Sabrina Spitzley mit uns in die Küche, wo wir den Koch Stephan Bauch kennenlernen. Er zeigt uns die Besonderheiten einer Hotelküche. Zum Beispiel die riesige, etwa 80 Zentimeter große, rechteckige Pfanne, die Kipper genannt wird. So etwas haben wir noch nie gesehen! Herr Bauch verrät uns noch einige Dinge aus seinem manchmal sehr anstrengenden Berufsalltag in der Küche, in der er mit zwei Lehrlingen zusammenarbeitet. Wir müssen sehr lachen, als er auf unsere Frage, ob er schon einmal ein Essen versalzen habe, mit „Ja“ antwortet.

Schließlich begrüßen uns noch die Geschäftsführer des Hotels, Frau und Herr Güse, die noch unsere letzten offenen Fragen beantworten. Bevor wir wieder unseren Heimweg antreten, bekommt jeder dann noch einen Schlüsselanhänger als Andenken an einen tollen Vormittag geschenkt.




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