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Unternehmen zu Auslandsinvestitionen

Asien in Lippe kaum von Interesse

Extertal. "Während in der Vergangenheit auch bei den lippischen Unternehmen ein Trend zu erkennen war, Auslandsengagement permanent zu steigern, scheint diese Entwicklung nun zum Stillstand zu kommen". So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer Lippe bei 110 lippischen Unternehmen.

18 Prozent der Unternehmen haben gemeldet, sie würden ihre Engagements zurück nehmen, 40 Prozent der Betriebe berichten, sie würden keine Auslandsinvestitionen planen. Während in einer Vorumfrage der Aufbau eines ausländischen Vertriebes bzw. Kundendienstes für jedes zweite Unternehmen Vorrang hatte, ist dieser Anteil in der aktuellen Umfrage auf ein Viertel gesunken. Die Produktionsverlagerung zur Einsparung von Kosten hat demgegenüber wieder an Bedeutung gewonnen. Zielregion Nummer eins ist Russland, die Ukraine und Südost-Europa. Die Bedeutung dieser Länder hat stark zugenommen. An zweiter Stelle folgen die EU-15-Länder, danach die EU-Beitrittsländer 2004. China, Zielregion Nummer eins der Vorumfrage, tritt für 2007 in den Hintergrund. Asien ohne China und Nordamerika sind kaum von Interesse. Mittlerweile erwirtschaften heimische Unternehmen 40 Prozent des Umsatzes im Ausland.

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