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AsF sieht Defizite in der Bildungspolitik

Landkreis (web). In einem Schreiben an die Presse teilt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Schaumburg ihre Positionierung zur Schulpolitik mit. Darin heißt es: "In keinem anderen europäischen Land hängen die Bildungschancen von Kindern so sehr von ihrer sozialen Herkunft ab wie in Deutschland."

Die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit durch die Landesregierung habe die Bedingung für gerechte Bildungschancen weiter verschlechtert, so die AsF. Einen sinnvollen Ansatz sieht die Gemeinschaft in den freiwilligen Sozialfonds auf kommunaler Ebene zur Unterstützung bedürftiger Schüler. Angesichts der kritischen Situation der kommunalen Kassen sei dies eine schwere Last. Langfristig erscheint der AsF daher die Übernahme entsprechender Leistungen durch das Land sinnvoll - ein Ziel, das sich die SPD für die nächste Legislaturperiode vorgenommen habe. Ein weiteres Defizit in der niedersächsischen Bildungspolitik sieht die AsF in dem dem Elternwillen zuwider laufenden Verbot der Errichtung weiterer Gesamtschulen. Der stetig wachsende Bedarf an Gesamtschulplätzen bliebe landesweit um ein Drittel, in Schaumburg sogar um 78 Prozen unbefriedigt. Die SPD habe kürzlich einen Gesetzesentwurf im Landtag eingebracht, der eine Änderung des Gesamtschulverbots zum Ziel habe, teilte die AsF mit.




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