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2500 feiern das „Festival der Sinne“ / Monika und Detlef Hoppe treffen „den Wendler“

Artistik, kulinarische Kostbarkeiten und ein „Wendler“ in Topform

Da fehlten eigentlich nur noch der lange, rote Teppich und das Blitzlichtgewitter vor dem Kuppelsaal – doch bei gefühlten null Grad Außentemperatur und leichtem Schneegestöber vermisste diese Dinge an diesem Abend keiner so richtig.

Wie heißt es doch so schön: „Drinnen spielt die Musik“ – und die ließ bei der langen Nacht der Gastronomie keine Wünsche offen. Während die Band „Almrausch“ die Ballgäste mit fetziger Volksmucke im Eingangsbereich wieder auf die richtige Betriebstemperatur brachte, schickte Moderator Detlef Simon, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Desimo“, den Rola-Rola-Meister Max Kriger auf die Bühne. Im Rahmen des kleinen Varietéprogramms begrüßte er danach die Strapaten-Künstler „Duo Excellence“, die waghalsig über die Köpfe des Publikums schwebend ihre Künste am Trapez bewiesen. Höhepunkt des 30-minütigen Artistik-Spektakels war ohne Zweifel der Berliner Andreas Wessels, der wie kaum ein anderer die hohe Kunst der Ball-Jonglage beherrscht.

Danach wurde zum dritten Mal der „Gastropodium Award“ für das innovativste gastronomische Konzept des Jahres verliehen. In diesem Jahr wurde der Preis an Werner Buss für seine Verdienste für die Rückkehr des Varietés in Deutschland im Allgemeinen und sein unermüdliches Engagement für die „GOP Entertainment Group“ im Besonderen verliehen.

„7 Sterne – 7 Köche“ – sieben Köche-Allstar-Teams baten zum Mahl – und das war wieder vom Feinsten. Deutschlands Kochtopf-Elite zauberte die schönsten Leckerbissen aus Fisch, Geflügel, Fleisch und Meeresfrüchten, dass einem nur vom Zusehen das Wasser im Munde zusammen lief. Unter den Top-Weißmützen überzeugten an diesem Abend unter anderem Markus Kirchner (Maritim Airport Hotel), Andreas Schaer (Restaurant „Olive“), Christoph Rau („Freizeit In“, Göttingen), Benjamin Meusel (Restaurant „Die Insel“, Hannover), Thomas Bolldorf (Campo Cucina, Hannover), Helder Cabrita (Restaurant „5th Avenue“, Sheraton Pelikan Hotel Hannover) und natürlich Ulrich Vetter vom HCC.

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Der „König des Pop-Schlagers“ ließ die Kuppel beben.

Und dann kam er endlich: Der „König des Pop-Schlagers“, der „König des Disco-Fox“, der SAT1-Einschaltquoten-King – um es einfacher zu machen: „Der Wendler“, auf dessen Auftritt die Ballgäste rund 45 Minuten warten mussten.

„Nina, ich bin wieder im Fieber“ – Wendlers Opener lässt sofort die Kuppel beben, sprengen kann er sie aber an diesem Abend nicht, denn der 37-Jährige hat Mühe, das Publikum über eine längere Zeit zu begeistern. Da ist sein Song „I don’t Know“ genau richtig am Platz. Wäre da nicht sein Überhit „Sie liebt den DJ“ – Michael Skowronek, so sein bürgerlicher Name, hätte seine liebe Mühe gehabt, den Abend über die Runden zu bringen – ein Ball ist eben auch keine Mallorca-Party.

Dennoch, was sich der Dinslakener im Laufe der Jahre aus eigener Kraft erarbeitet hat – Hut ab. Seine Hits schreibt er selbst, seine Fan-Base ist phänomenal, sein Outfit schlicht und nicht so ergreifend: „Ich trage bei meinen Auftritten immer eine Jeans und ein weißes Hemd“.

Wendler ist Self-Made-Man, ackerte sich von ganz unten nach ganz oben. Beim Meet & Greet nett und höflich – keine Spur von Selbstherrlichkeit. Schnell ein paar Autogramme, ein gemeinsames Foto mit den beiden NDZ-Gewinnern – weg war er „Der Wendler“.

Da hatten es die 2500 Ballgäste nicht so eilig – die blieben bis in den frühen Morgen. Kein Wunder, denn wenn „Kanzler DJ“ Michael Gürth die Turntables rotieren lässt, zieht es keinen so schnell nach Hause.




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