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Was den meisten Theaterbesuchern in Fleisch und Blut übergegangen ist, folgt einer ungeschriebenen Ordnung

Applaus, Applaus!

Über eine Stunde brauste der Beifall, als Luciano Pavarotti 1988 in der Deutschen Oper Berlin den „Liebestrank“ gesungen hatte – ein Rekord des kollektiven Beifallklatschens zu einem Kulturereignis. Dabei sind ja bereits zehn Minuten Applaus etwas Besonderes und – bei aller Freude, die darin zum Ausdruck kommt – durchaus anstrengend für die Beteiligten. Normalerweise gibt es eine „Applausordnung“, die unter anderem dafür sorgt, dass alle wissen, wann es jetzt genug sein darf oder soll mit dem Jubel. Im Rintelner Brückentorsaal aber, wo kürzlich junge Flüchtlinge mit einem Regisseur aus dem Irak ein grandioses Stück aufführten, kam es am Ende zu einer lustigen Szenerie: Die Zuschauer klatschten im Stehen, auf der Bühne standen die Schauspieler, ebenfalls minutenlang klatschend, und keiner wusste so richtig, wie man damit zu einem Ende kommen sollte.

Autor:

von Cornelia Kurth


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