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Apfelbäume

RISCHENAU. Auf einer Veranstaltung der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz zum Thema Alte Obstsorten hatte Elke Schäfer aus Rischenau die Idee zu fragen, ob der BUND Lemgo nicht einen Apfelbaum einer alten Sorte für die Grundschule spenden könnte.

Willi Hennebrüder war erfreut, dass gerade eine Schule Interesse an alten Obstsorten hat. Nun gibt es sogar zwei selbst gezogene Apfelbäume für die Schule. Die Schülerinnen und Schüler können jetzt stets beobachten, wie lange es dauert bis so ein Apfelbaum groß wird und erste Früchte trägt. Spendiert wurde ein Baum der Sorte Tannenkrüger. Eine sehr robuste Sorte, die vermutlich von der uralten englischen Sorte Wintergoldparmäne abstammt. Bei der zweiten Sorte handelt es sich um einen Doktor Seeligs Orangenpepping. Die Sorte gilt als fruchtbar und galt in Deutschland als verschollen. Die Edelreiser kommen aus den Niederlanden. Mit ihnen kommt eine Rarität nach Rischenau. Die Eingangsklasse von Katharina Kröger übernimmt die Patenschaft für die Bäume, die mit Unterstützung des Hausmeisters und des städtischen Gärtners auf der Wiese des Grundschulgeländes angepflanzt worden sind. Schulleiterin Dagmar Schultz und Klassenlehrerin Katharina Kröger bedankten sich bei Willi Hennebrüder für die gespendeten Bäume.




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