weather-image
13°

Antworten aus erster Hand

Bad Münder. Was macht eigentlich so ein Bürgermeister? Welche Aufgaben, welche Befugnisse, welche Kompetenzen sind mit dem Amt verbunden? Die Schüler der achten Klassen des Gymnasialzweiges der KGS gingen diesen Fragen jetzt nach – und hatten sich einen kompetenten Gesprächspartner eingeladen: Hartmut Büttner, erster Mann der Stadtverwaltung, stand Rede und Antwort.

270_008_6726587_lkbm101_01211_016grundschule_Rauchmelder.jpg

„Die Politik auf Bundes- und Landesebene ist eine Sache – viel wichtiger ist aber das, was hier direkt vor eurer Haustür stattfindet“, leitete der stellvertretende Schulleiter Klemens Buchmann die Doppelstunde mit Büttner ein. Lehrerin Renate Schmidt hatte den Bürgermeister für den Unterrichtsbesuch gewinnen können, Büttner sagte gerne zu. „Kommunalpolitik“ lautete der Titel des Unterrichtskomplexes, und die Achtklässler hatten sich gut auf ihren Gast vorbereitet.

Zunächst jedoch schilderte Büttner den Schülern seinen Weg in die Verwaltung und in die Politik, von der Ausbildung bei der Stadt Hameln und erstem kommunalpolitischen Engagement in der SPD über die weiteren Stationen bis zur Wahl ins Bürgermeisteramt in Bad Münder.

In der Fragerunde zeigten sich die Schüler durchaus an aktuellen kommunalpolitischen Knackpunkten interessiert: „Droht dem Solebewegungsbad ein ähnliches Schicksal wie dem Hallenbad?“ wollte ein Schüler wissen. Für Büttner die Gelegenheit, um Einblicke in die Finanzierung kommunaler Aufgaben zu gewähren und zwischen freiwilligen Leistungen und Pflichtaufgaben zu unterscheiden. Die Zukunft des Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schulgebäudes, das die Achtklässler selbst noch besucht hatten, war ebenso Thema wie die Anbindung Bad Münders an den Großraumtarif der Region Hannover, die Maststall-Problematik am Deisterhang ebenso wie das Interesse an einer legalen Fläche für Graffitis. Auch zu seiner persönlichen Situation wurde Büttner um Antwort gebeten: Die Unabhängigkeit des Amtes, sein bevorzugter Führungsstil und das Einkommen als Bürgermeister wurden abgefragt. Bei der letzten Frage passte Büttner mit einer konkreten Zahl, nannte aber doch einen Anhaltswert: Nach „B 2“, und damit vier Besoldungsstufen höher als in seiner vorherigen Tätigkeit, werde er bezahlt. Was ihm monatlich überwiesen wird, fanden die Schüler wenige Mausklicks entfernt im Internet.jhr

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Telefon: 05041 - 78934
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Anzeigenberater
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Angebote (Online): Aboshop
    Abo-Service (Telefonisch): 05041 - 78921

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt