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Keine Umweltzonen im Landkreis Schaumburg ausgewiesen / Aufkleber kosten 5,40 Euro

Ansturm auf Feinstaub-Plaketten bleibt aus

Landkreis (cst). Der große Ansturm auf die Feinstaubplaketten sei ausgeblieben, sagte Thomas Bergmann, Leiter der Zulassungsstelle des Kreises gestern auf Anfrage. Verkauft würden die Plaketten seit dem 1. März. Die Ausweisung von Umweltzonen sei ab dem 1. April möglich. Bei der Zulassungsstelle des Landkreises seien seit dem Erstverkaufsdatum nicht mehr als 100 Stück über den Tresen gegangen, schätzt Bergmann. Der Amtsleiter geht dabei von fünf bis zehn ausgegebenen Plaketten pro Tag aus.

Der Stadthäger Wilhelm Busche findet es richtig, dass es die Fei

Schaumburger Autofahrer seien momentan von der Ausweisung von Umweltzonen und dem damit drohenden Einfahrverbot für Autos ohne entsprechende Plakette nicht betroffen. Auch sei die Einrichtung einer Umweltzone im Landkreis - seines Wissens - nicht geplant, sagte Bergmann. Hannover plane dagegen eine solche Regelung. Ob diese aber noch diese Jahr komme, sei ungewiss. "Die Tendenz geht eher zum nächsten Jahr." Dass Schaumburg von Umweltzonen verschont bleiben wird, damit rechnet auch Wilhelm Busche. Der Stadthäger holte sich am gestrigen Dienstag eine grüne Plakette für sein Auto beim Straßenverkehrsamt ab. Er finde es richtig, dass es so etwas gebe. Busche wolle mit der Plakette zeigen, dass sein Auto Schadstoffarm sei. Michael Müller aus Lauenau rechnet fest damit, dass Umweltzonen ausgewiesen werden. "Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das kommt", sagte er. Bereits in diesem Sommer rechne er damit. Wenn er dann in Städte wie Hannover oder Hameln fahren möchte, sagte der Außendienstmitarbeiter, benötige er eine Feinstaubplakette. Auch wolle Müller mit einer grünen Plakette hinter der Windschutzscheibe Vorbild sein. Er arbeite schließlich bei einem Unternehmen, dass Abgasfilter herstelle. Eine Anregungäußerte der Lauenhäger in Richtung des Stadthäger Straßenverkehrsamtes: Ein Blatt mit den nötigen Informationen zur Feinstaubplakette hätte er sich vom Amt gewünscht. Mit den roten, gelben und grünen Aufklebern soll in Zukunft geregelt werden, welche Autos und Lastwagen in besonders abgasbelastete Bereiche einfahren dürfen. Fahrzeugen mit schlechteren Abgas-Standards soll damit die Einfahrt in diese besonders gekennzeichneten "Umweltzonen" verwehrt bleiben. Das schreibt der ADAC auf seinen Internetseiten. Ausgegeben werden die Plaketten bei den Zulassungsbehörden und überall dort, wo die Abgasuntersuchung (AU) durchgeführt werden kann. Wer sich eine Plakette hinter die Windschutzscheibe kleben will und nach den Abgaswerte eine rote, gelbe oder gar grüne erhält, muss beim Kreis dafür 5,40 Euro bezahlen. Wer prüfen möchte, ob für sein Fahrzeug eine der farbigen Plaketten oder gar keine zugeteilt werden kann, hat die Möglichkeit, das im Internet unter der Adresse www.adac.de/plaketten zuüberprüfen.. Benötigt werden dazu Angaben aus dem Fahrzeugschein.



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