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Ansturm auf Corona-Zuschüsse: N-Bank lässt Mail-Anträge zu

Die Nachfrage nach Soforthilfe und Liquditätskredit war bei der N-Bank so groß, dass die Server in die Knie gingen. Nun können Unternehmer Anträge auch per Mail stellen.

Nachdem die Bank am Mittwoch die beiden Hilfsprogramme Niedersachsen-Soforthilfe Corona und Niedersachsen-Liquiditätskredit freigeschaltet hatte, griffen rund 250 000 Menschen auf die Seite zu: Der Server war überlastet, das System sei trotz Vorkehrungen sofort abgestürzt. Seit Donnerstagabend funktioniere das Portal wieder, teilt die N-Bank am Freitag mit: "Allerdings wurde die Anzahl gleichzeitig aktiver Nutzer begrenzt." Trotzdem komme es Wartezeiten und weiteren Störungen.

Um trotzdem Antragstellungen zu ermöglichen, soll im Laufe des Tages ein weiterer Zugangsweg per Mail eröffnet werden, kündigt die N-Bank an: "Die notwendigen Zugangsdaten werden über die Medienkanäle der NBank veröffentlicht." Für die Bearbeitung der registrierten Anträge habe die NBank alle verfügbaren Kapazitäten eigener Mitarbeiter zusammengezogen:  "Zudem haben einige Institutionen im Vorfeld personelle Hilfe angeboten. Dies hat die Bank dankend angenommen. Es laufen Anleitungskurse, damit die Anträge kurzfristig bearbeitet werden können", teilt das Institut mit. Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, sagt: „Mir ist es besonders wichtig, mein Bedauern über die entstandene Situation auszudrücken. Wir sind über die Verzögerungen betrübt. Dies gilt insbesondere, da wir um die Brisanz der wirtschaftlichen Situation der niedersächsischen Unternehmen wissen.“




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