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CDU-Gemeindeverband Salzhemmendorf bringt zwei große Wahlen hinter sich

Anstrengendes Jahr für Freizeitpolitiker

SALZHEMMENDORF. Hinter dem CDU-Gemeindeverband liegt ein anstrengendes Jahr.

Friedrich Lücke ehrte Ilse Füllberg für ihr Engagement beim Stand auf dem Wochenmarkt. FOTO: GÖK

Zwei große Wahlen innerhalb von drei Wochen haben die Freizeitpolitiker in der Gemeinde stark gefordert. „Dabei war es nicht immer leicht, den Stand auf dem Wochenmarkt auch immer zu besetzen. Dort kam es oft auch zu kontroversen Diskussionen, wobei wir aber auch nicht immer zum Ja-Sagen da sind“, erklärte der Gemeindeverbandsvorsitzende Friedrich Lücke während der Jahreshauptversammlung.

Mit den Wahlergebnissen waren die rund 20 Anwesenden auch nicht zufrieden, wobei nach Meinung von Eckhard Füllberg (CDU) die Landtagswahl in Hannover aufgrund der Entscheidung zum Fraktionswechsel von Elke Twesten verloren wurde. „Sonst hätten wir die Wahl gewonnen“, ist Füllberg nach wie vor überzeugt. Der anwesende Michael Vietz bedauerte auch, dass mittlerweile nur Petra Joumaah die CDU als Abgeordnete für die Region vertritt. Neben dem Wahlkampf konzentrierte sich der Gemeindeverband wieder auf die Mitgliederarbeit. Mit Aktionen wie einer Fahrt in den Zoo, Gänseessen oder gemeinsames Kaffeetrinken wurde viel geboten. Natürlich nahm Lücke auch Stellung zu den aktuellen politischen Themen aus der Ratsfraktion. Lücke geht davon aus, dass vor allem der zu beschließende Feuerwehrbedarfsplan noch für einige Diskussionen sorgen wird. „Es wird schwer werden, die Feuerwehr und Finanzen zusammen unter einen Hut zu bekommen“, so Lücke. Aufgrund der Zielvereinbarung mit dem Land und dem ausgeglichenen Haushalt 2019 als Ziel, kann die Devise in der Zukunft laut Lücke nur Sparen heißen. „2018 gibt es im Haushalt ein Defizit von rund 468 000 Euro, wobei da schon viel gespart wurde. Ohne Stärkung der Einnahmenseite wird der Ausgleich des Haushalts kaum gelingen“, schätzt Lücke.

Der anwesende Gast Hans-Ulrich Siegmund nahm als Kreistagsfraktionsvorsitzender auch Stellung zu den Themen im Kreis. Hier stand der Bückeberg als Thema im Mittelpunkt, wie es laut Siegmund seit zehn Jahren schon nicht mehr vorkam. Siegmund kritisierte an den Plänen vor allem, dass die Politiker vom Landrat vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.

Thematisiert wurden von Siegmund aber auch andere Themen wie die Elisabeth-Selbert-Schule, der Breitband-Ausbau oder auch die Problematiken bei der Inklusion. Stark will sich die CDU dafür machen, dass Gelder für die Kindergartenbetreuung auch ohne Erhöhung der Kreisumlage bei den Kommunen ankommen.GÖK

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