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Verzögerung bei Abstimmungen mit SVG

Anruf-Auto soll am 1. Dezember starten

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Samtgemeinde Rodenberg ist bemüht, das sogenannte Anruf-Auto noch in diesem Jahr zu installieren. Das teilte die Verwaltung mit. Zurzeit müssen noch Abstimmungen mit Behörden und Betrieben getroffen werden. Außerdem soll die Bevölkerung noch durch Informationsveranstaltungen über das Projekt aufgeklärt werden.

"Hier arbeiten alle daran, dass es zum 1. Dezember losgeht", erklärt Jörg Döpke, Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters. Zuvor sei allerdings noch die Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben und dem Transportdienstleister notwendig, der die Fahrten übernehmen soll. Der Samtgemeindeausschuss hat laut Döpke bereits Zustimmung zu der Initiative signalisiert. Bürgermeister Herbert Weibels (SPD) aus Hülsede und Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) aus Apelern hatten einen Antrag ausgearbeitet, der die Schaffung eines Anruf-Autos vorsieht. Nach dem Vorbild des Anruf-Busses in Niedernwöhren soll es Bürger, denen keine Fahrgelegenheit zu Verfügung steht, innerhalb der Samtgemeinde transportieren. Das soll besonders Bewohnern der kleinen Ortschaften nützen, die nur unzureichend an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind. Sie sollen für einen Obolus zum Arzt oder Einkaufen gefahren werden. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten der Fahrt soll die Samtgemeinde an den Transportdienstleister zahlen. Oppenhausen hätte sich gerne ein schnelleres Vorgehen in dieser Sache gewünscht, doch der Ansprechpartner bei der Schaumburger Verkehrs-Gesellschaft (SVG) sei in den vergangenen Wochen wegen Krankheit verhindert gewesen. Eine Abstimmung mit der SVG sei aber notwendig, um das Projekt umzusetzen. "Eigentlich ist das ja keine Konkurrenz", meint Oppenhausen. Doch ohne die Zustimmung der SVG könne nicht begonnen werden. Desweiteren wollen die Initiatoren den Bürgern die Benutzung des Anruf-Autos zu erläutern. Dazu müssten Informationsveranstaltungen vorbereitet werden. Oppenhausen ist deshalb nicht sicher, dass die Umsetzung noch in 2007 klappt. "Wir haben mit der Koordination begonnen, jetzt muss der Feinschliff gemacht werden", erläutert Döpke. Er schließt nicht aus, dass das Projekt bereits Anfang Dezember startet.

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