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Bauausschuss folgt den Anwohner-Vorschlägen / Verwaltung prüft Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung / Mittelinsel an Einmündung

Anlieger reden mit: Pflaster für Milanweg - und gedrosseltes Tempo

Lauenau (bab). Der Flecken wird im kommenden Jahr den Endausbau des Milanwegs in Angriff nehmen. Bei der Bauausschusssitzung entschieden sich die Mitglieder, den Wünschen der anwesenden Anlieger zu entsprechen und den Weg pflastern zu lassen. Die Verwaltung soll außerdem prüfen, wie das Tempo der Autos am Ortseingang gedrosselt werden kann.

Bauausschussvorsitzender Uwe Budde (SPD) musste während der Sitzung immer wieder korrigierend eingreifen, um die Fragen und Vorschläge der Anlieger zu kanalisieren. Besonders die Geschwindigkeit der Autofahrer wurde zum Thema gemacht, obwohl der Ausschuss sich auf die Modalitäten zum Ausbau konzentrieren wollte. Der stellvertretende Gemeindedirektor, Jörg Döpke, und Verwaltungsmitarbeiter Ralf Eckel hatten Pläne zum Ausbau vorgestellt. In diesen waren für die Stichstraßen Pflaster vorgesehen, während der Hauptlauf des Milanwegs asphaltiert werden sollte. Die rund 40 Anlieger, die zur Sitzung gekommen waren, sprachen sich aber mit großer Mehrheit dafür aus, alles zu pflastern. Der Hinweis von Bürgermeister Heinrich Laufmöller, die Fahrgeräusche auf den Steinen seien höher als auf Asphalt und bei Eisglätte sei es rutschiger, stimmte die Bewohner nicht um. Der Ausschuss folgte schließlich dem Wunsch der Bürger. Von April bis Juni 2008 soll ausgebaut werden. Das Stück der Blumenhäger Straße, das an das Baugebiet "Hausweidenfeld" angrenzt, wird einbezogen. Die 4,20 Meter breite Fahrbahn wird in diesem Teilstück eine neue, vier Zentimeter dicke Decke aus Asphaltbeton bekommen. Auch von den Anwohnern angeregt: Im Milanweg legt der Flecken an der Einmündung zur Blumenhäger Straße eine Mittelinsel an. Dies soll helfen, dass Autos den Gegenverkehr an der 24 Meter breiten Einmündung nicht schneiden. Im Milanweg wird rot-buntes Pflaster verlegt, die 1,50 Meter breiten Bürgersteige werden mit roten Steinen ausgestaltet. Die Einmündungen zu den Privateinfahrten setzen sich später anthrazitfarben ab. Weil die Straße mit einer Breite von 5,50 Metern das Parken generell zulässt, sollen keine extra ausgewiesenen Parkflächen entstehen, wie Döpke erklärte. An drei Stellen werden Beete angelegt. Laufmöller versprach, im Baugebiet eine Tempo-30-Zone einzurichten. Sorgen macht den Anliegern aber der Ortseingang an der Blumenhäger Straße. "Die Autos fahren da mit 100 Sachen rein", beschwerte sich ein Anlieger. Ebenso wie er äußerten einige ihre Bedenken über die Situation. Rat und Verwaltung sagten zu, das Ortseingangsschild weiter in Richtung Blumenhagen zu versetzen. Der Verwaltung wurde der Auftrag erteilt, andere Maßnahmen auszuloten.

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