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Schaumburger Reserveoffiziere zu Gast in derösterreichischen Hauptstadt

Anknüpfungspunkte bilden Einsätze im Rahmen von UNO und EU

Bückeburg. Nicht nur Berlin ist eine Reise wert, sondern auch Wien. Keine neue Erkenntnis für die Mitglieder des Arbeitskreises Reserveoffiziere (AKRO) Bückeburg, die erstmals im Jahr 1982 in der Donaumetropole weilten. Seit dieser Zeit verbindet die Schaumburger eine enge Partnerschaft mit der dortigen Offiziersgesellschaft.

Nachdem die Wiener 2006 in Bückeburg zu Gast waren, erfolgte nun unter der Leitung von Oberstleutnant d.R. Bernd Kirsch der Gegenbesuch in der österreichischen Hauptstadt. Major d.R. Friedrich Asenbaum und seine Mannschaft hatten wieder ein umfangreiches Programm mit vielen Höhepunkten vorbereitet. Einer davon war die noble Unterbringung im Armeewohnheim Breitensee. Jedes Zimmer verfügte über Nasszelle und Küchenzeile - was Soldaten eher nicht gewohnt sind, aber dennoch nicht als unangenehm empfinden. Die Besuchergruppe wurde vom stellvertretenden Militärkommandanten Wiens sowie vom deutschen Militärattaché stilvoll im Kasino der Maria-Theresien-Kaserne, direkt neben Schloss Schönbrunn gelegen, begrüßt. Trotz Neutralität ist Österreich seit Jahrzehnten mit Truppen für die UNO und nunmehr auch im Rahmen der EU im Einsatz. Die Anknüpfungspunkte mit der Bundeswehr haben sich dadurch erheblich verstärkt. Auch die Kampftruppenschule in Zwölfaxing bei Wien pflegt gute Kontakte zu ihren deutschen Gegenstücken inMunster und Hammelburg. Stolz wurde den Gästen der neue Schützenpanzer "Ulan" und entsprechendes Trainingsgerät präsentiert. Obwohl die Armee relativ klein ist, befindet sichÖsterreich auf diesem Gebiet an der Leistungsspitze. Das Rathaus der Stadt Wien war nicht nur touristischer Programmpunkt, sondern auch Informationsquelle zu den Planungen der Metropole für den Katastrophenfall sowie für Großveranstaltungen, wie jüngst die Fußballeuropameisterschaft. Vorträge in der Heeresversorgungsschule über internationale Katastrophenhilfe und die österreichische Handwaffenentwicklung rundeten das militärische Programm ab. Auch Geschichte und Kultur des Gastlandes kamen nicht zu kurz: Die Schlacht bei Dürnkrut 1278, die Marinesammlung des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, Schloss Laudon sowie das Eisenbahnmuseum in Straßhof beleuchteten ganz unterschiedliche Aspekte aus Geschichte und Gegenwart. Besonderen Einsatz für ihre Besucher zeigten wieder die Gastgeber der Offiziersgesellschaft Wien unter ihrem Präsidenten Oberst d.R. Rudolf Raubik. Sie hatten erneut keine Kosten und Mühen gescheut, den deutschen Kameraden ein hervorragendes Programm zu bieten. Für ihren bereits Jahrzehnte währenden Einsatz im Rahmen der Partnerschaft wurden Oberst d.R. Peter Birkmayer mit dem goldenen Ehrenabzeichen des Reservistenverbandes, Oberst d.R. Rudolf Raubik und Major d.R. Friedrich Asenbaum mit dem in Silber sowie Oberstleutnant d.R. Helmut Kothbauer mit dem aus Bronze ausgezeichnet.




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