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Angreifern deutlich Grenzen aufzeigen

Bad Münder. Vor einer Erwartungshaltung warnt Trainer Bernd Herm-Meyer gleich vorab: „Auch nach dem Besuch des Kurses ist man nicht unbesiegbar“, stellt er fest. Doch ein „Aber“ darf nicht fehlen: Auch Angreifer seien nicht unbesiegbar. Die Teilnehmer am Kurs „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“, den die Kampfsportabteilung ab kommender Woche in enger Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat Bad Münder anbietet, werden individuell anzuwendende Selbstverteidigungstechniken für die häufigsten Angriffssituationen lernen.

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Im Kurs wird auch das eigene Selbstbewusstsein der Teilnehmer gestärkt: Das Wissen, sich selbst wehren und verteidigen zu können, lasse Teilnehmer ganz anders auftreten, weiß auch Carola Nazir-Kinast, ebenfalls Trainerin beim SC. Mit Faust oder Ellenbogen, Fuß oder Knie könne einem Angreifer schmerzhaft klar gemacht werden, dass man kein Opfer sei. „Dazu muss aber auch die Bereitschaft da sein, seinem Gegenüber Schmerzen zuzufügen“, erklärt Herm-Meyer. „Natürlich nur im Fall eines Angriffs, wenn es nicht anders geht“, betont Jürgen Keller von der Polizei. Sein Kollege Daniel von Hagen, selbst erfahrener Kampfsportler und Leiter des entsprechenden Trainings bei der Polizei, wird den Kurs begleiten. Thematisiert werden darin auch Verhaltensregeln für den Fall einer Not- oder Nothilfesituation. „Wir wollen auch Aspekte der Zivilcourage mit den Teilnehmern diskutieren“, kündigt Keller an.

Der Kurs beginnt am 28. Mai, jeweils donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr wird in der KGS-Turnhalle trainiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro und wird an den Weißen Ring gespendet. Anmeldungen werden per E-Mail unter Kampfsport@sc-badmuender.de erbeten. Die Teilnehmer sollten Trainingskleidung tragen, aber auch Straßenkleidung wie Jeans mit ausreichend Bewegungsfreiheit sei für den Kurs geeignet.jhr



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