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Architekten diskutieren Entwürfe / Findungsphase für Planung / Stadt hat sich eingeschaltet

Anger: Aufwertung für Extens "Gute Stube"

Exten (who). Der Ortsrat Exten wünscht sich eine angemessene Umgestaltung des Angers als Mittelpunkt des Dorfes. Auf Grundlage der Bürgerbefragung vom vorigen Jahr sind inzwischen erste Planungsvorschläge erarbeitet worden, die Joachim von Meien (CDU) bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt hatte. Jetzt geht es um die Umsetzung dieser Vorschläge.

"Es haben dazu Gespräche mit der Stadt Rinteln und dem Leader-Büro in Hameln sowie eine Ortsbegehung stattgefunden. Jetzt sollen Anfragen zur Bewilligung von Fördermitteln gestellt werden", erklärt Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer. Dazu gelte es die verschiedenen Planungsansätze zu berücksichtigen, zu denen momentan auch die Stadt Rinteln einen Vorschlag erarbeite. "Es geht um unseren Anger", so Kretzer. "Daraus müssen wir gemeinsam das Beste machen." Als Schwerpunkt sehen alle Planungsansätze das Kriegerdenkmal in der Mitte des Angers, das laut Planung dort stehen bleiben soll. Das steht auch für Elvira Pollmann fest, die sich aber vorstellen kann, "dass es besser in die Platzgestaltung einbezogen werden könnte". Das Denkmal könne freigestellt werden, "indem man das Gitter entfernt und eventuell das Blumenbeet verkleinert", so die Innenarchitektin. Statt der gepflanzten niedrigen Kugelbäume würde sie großkronige Bäume bevorzugen, "wie sie für solche Anlagen üblich sind". Auch für die Gestaltung des Platzes hat Elvira Pollmann eine Idee: "Man könnte durch Pflasterung die Wege- und Straßenführung in Exten auf den Anger projizieren." Als Problem sieht sie die Park- und Verkehrssituation am Anger, wie auch der Extener Bau-Ingenieur Hermann Bünte. Sein Vorschlag: In die Umgestaltung des Platzes sollen auch die angrenzenden Straßen, Wege und Häuserzeilen einbezogen werden. In seiner Entwurfsvorlage schlägt Bünte vor: "Die Fassaden der den Platz umgebenden Gebäude sollten zumindest mittelfristig umgestaltet oder renoviert werden." Als "nötig" empfindet er den Ersatz der Bauruine von Haus Nummer 9 durch einen "zweigeschossigen Neubau mit einer dem Ortszentrum adäquaten Nutzung". Die Fassade des Sparkassengebäudes solle "dorfgerecht überarbeitet werden". Dazu ließ die Rintelner Sparkassen-Zentrale verlauten, dass ein entsprechender Vorschlag dem Hochbauamt vorgelegt wurde. Insgesamt schlägt Bünte vorsichtige Restaurierungen ohne größere Veränderungen vor, dazu eine Gliederung des Platzes durch farbige Pflasterung. Dabei solle der Platz unter anderem durch acht vom Denkmal ausgehende Strahlen in Segmente aufgeteilt werden.




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